Hogan verteidigt Anrechnung der Arbeitskosten bei Kappung Premium

EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat die von ihm vorgeschlagene Anrechnung der Arbeitskosten bei Einführung einer verpflichtenden Kappung der Direktzahlungen verteidigt.

Phil Hogan (Bildquelle: EU-Kommission)

EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat die von ihm vorgeschlagene Anrechnung der Arbeitskosten bei Einführung einer verpflichtenden Kappung der Direktzahlungen verteidigt. Bei seinem Treffen mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und den Agraressortchefs der Bundesländer in Brüssel, an dem auch EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger teilnahm, bekräftigte Hogan, dass dadurch negative Auswirkungen auf die Beschäftigung im ländlichen Raum verhindert würden. Ziel der Kappung im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach ...

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Diskussionen zum Artikel

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von Heinrich Roettger

Die Probleme liegen woanders.

Staaten , die sich nicht an die Regeln der EU halten , werden die Flächenzahlungen gekürzt. Das wären die östlichen Nachbarn , wie Ungarn und Polen.Hier sollte jede Mittelaufstockung tabu sein , bis rechtsstaatliche Prinzipien der EU gelten. Eine noch stärkere erste Säule ist bei der desolaten Situation der bäuerlichen Betriebe Existenzsichernd. Eine gewisse Degression mit stärkerer Unterstützung der bäuerlichen Familienbetriebe soll einer industriellen Ausrichtung der EU Landwirtschaft entgegenwirken.

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