DRV

Holzenkamp fordert mehr Schwung für den Umbau der Tierhaltung

Der Raiffeisenpräsident vermisst in der Politik den Willen, die Vorschläge der Borchert-Kommission umzusetzen und die anstehenden Fragen zu lösen. Die tierische Erzeugung sieht er am Scheideweg.

Nicht zufrieden mit der bisherigen Resonanz in der Politik auf die Vorschläge der Borchert-Kommission zum Umbau der Tierhaltung ist der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp.

„Ich würde mir wünschen, es käme mehr Schwung in das Thema“, sagt Holzenkamp im Interview mit AGRA-EUROPE. Die Gespräche mit Parlamentariern zu dem Thema seien „sehr mühsam und zäh“. Bei der Bundesregierung vermisst der Raiffeisenpräsident „den unbedingten Willen“, den von der Borchert-Kommission aufgezeigten Weg „konsequent zu gehen“ und alles daran zu setzen, die anstehenden Fragen zu lösen.

Bis Jahresende müsse ein Umsetzungsfahrplan auf dem Tisch liegen. Keinesfalls dürfe die angekündigte Machbarkeitsstudie dazu führen, „dass die Vorschläge in der Schublade landen und auf die lange Bank geschoben werden“.

Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete sieht die tierische Erzeugung in Deutschland am Scheideweg: „Entweder gelingt es uns, einen gangbaren Weg in die Zukunft zu finden, wie ihn die Borchert -Kommission aufzeigt, oder die Tierhaltung wird zu großen Teilen aus Deutschland verschwinden.“

Ausdrücklich betont...


Mehr zu dem Thema

Die Redaktion empfiehlt

Unter den Landwirten gehen die Meinungen zum geplanten Umbau der Tierhaltung auseinander. Wir sprachen mit einem Befürworter und einem Kritiker. Hier ihre Argumente...


Diskussionen zum Artikel

von Heinz Göttke

Umbau

Der Umbau wird letztendlich nur zum Abbau führen. Und was kommt dann?

von Diedrich Stroman

Abbau!

Danach ist dann freie Fahrt für Mercusor und die grenzenlose Globalisierung!!!

von Albert Maier

Wenn die unsägliche..

... Bevormundung so weiter geht, werden die Bevormunder ihreTiere selber halten müssen.

von Stephanie Winhard

Diesen Satz ...

muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: "Man begrüße den Ansatz, einen ambitionierten Fahrplan für die Weiterentwicklung der Nutztierhaltung für die nächsten 20 Jahre zu entwickeln"

von Diedrich Stroman

Und der Herr Holzenkamp

Mit seinen Genossen und mit Hilfe der CDU sorgen dann für den freien Handel als Importeur für Schweine und Rindfleisch! Aus Süd und Nordamerika!!!!Deutschland zuerst, dafür schämen sich diese Strategen mit Sicherheit, ich nicht lang lebe der LsV!!!!

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen