„Impfen statt Töten“ bald gesetzlich verankert

Auf Initiative Bayerns wird künftig der Grundsatz „Impfen statt töten“ gesetzlich verankert. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, folgte der Bundestag beim Beschluss des neuen Tiergesundheitsgesetzes der bayerischen Argumentation.

Auf Initiative Bayerns wird künftig der Grundsatz „Impfen statt töten“ gesetzlich verankert. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, folgte der Bundestag beim Beschluss des neuen Tiergesundheitsgesetzes der bayerischen Argumentation. Danach muss künftig bei Tierseuchen geprüft werden, ob anstelle der Tötung der Tiere nicht auch Impfungen eine Ausbreitung der Seuche wirksam verhindern können.

„Wir wollen die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Tiere erhalten“, so Brunner. Die Tötung der Tiere dürfe deshalb immer nur das letzte Mittel sein, wenn keine Alternativen zur Verfügung stehen. Dem Minister zufolge ist die deutsche Gesetzesänderung aber nur ein erster Schritt. Der Grundsatz „Impfen statt töten“ müsse auch auf europäischer Ebene gesetzlich verankert werden. (ad)

Hintergrund:
BTK begrüßt mehr Prävention bei der Tierseuchenabwehr (6.11.2012)
Neues Tiergesundheitsgesetz vorgestellt (1.11.2012)


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