Initiative Tierwohl: Austritt des Tierschutzbundes "schade"

Die Initiative Tierwohl (ITW) reagiert mit Unverständnis für den Rückzug des Deutschen Tierschutzbundes. Die Grundkonzeption der ITW sei "auch dem Tierschutzbund seit dem Beginn seiner Mitarbeit im Beraterausschuss bekannt" gewesen. ITW-Geschäftsführer Dr.

Die Initiative Tierwohl (ITW) reagiert mit Unverständnis für den Rückzug des Deutschen Tierschutzbundes. Die Grundkonzeption der ITW sei "auch dem Tierschutzbund seit dem Beginn seiner Mitarbeit im Beraterausschuss bekannt" gewesen.
 
ITW-Geschäftsführer Dr. Alexander Hinrichs verweist darauf, dass die Initiative Tierwohl für Schwein sich über das Jahr 2017 hinaus bereits auf elementare Eckpunkte verständigt habe: Die Erweiterung der Finanzausstattung um 35 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro pro Jahr, so dass noch mehr schweinehaltende Betriebe teilnehmen können, einheitlichere Vorgaben wie mehr Platz und zusätzliches organisches Beschäftigungsmaterial sowie die Konkretisierung des Tiergesundheitsindex/Tierwohlindex. Dabei habe sie auch die Empfehlungen ihres Beraterausschusse, in dem unter anderem der Tierschutzbund mitwirkt, berücksichtigt.

„Wir haben die Vorstellungen des Deutschen Tierschutzbundes sehr ernst genommen und sie für die weitere Ausgestaltung berücksichtigt. Mit dem aktuellen Entwurf wird es uns gelingen, ein realistisches Angebot für eine Vielzahl der Tierhalter zu machen und zusätzlich die Möglichkeit zu schaffen, innovative Kriterienkombinationen umzusetzen“, kommentiert Hinrichs, und führt fort: „Wir verdeutlichen damit den Willen und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung. Schade, dass der Deutsche Tierschutzbund diesen Weg nicht mehr gemeinsam mit uns gehen möchte."
 
 

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