Der Blick von außen

Insektenschutz: Weniger Dünger und Pestizide! Plus

Ein "Streitpunkt" zum Insektenschutz von Bundesumweltministerin Svenja Schulze: Ohne Insekten stünden auf unseren Äckern die Räder still, die Kornlager blieben leer. Diese kleinen Nutztiere bestäuben Blüten, fressen Schädlinge und verwerten abgestorbenes Laub und Reste von Pflanzen und Tieren zu gesundem Boden.

Die Landwirtschaft ist genauso auf Insekten angewiesen wie Insekten auf gesunde Lebensräume auf dem Acker. Dennoch steht es schlecht um die Insekten, nicht nur in zubetonierten Großstädten, sondern auch auf dem Land: Selbst in Schutzgebieten gibt es jetzt schon über 70 % weniger Insekten als vor rund 30 Jahren. Bei den Wildbienen, die für die Bestäubung besonders wichtig sind, sind sogar 41 % in ihrem Bestand gefährdet. Ich habe den Insektenschutz daher zu einem Schwerpunkt meiner Arbeit gemacht und ein „Aktionsprogramm Insektenschutz“ vorgelegt. Neben dem Insektenschutz in der Stadt steht darin ein Umsteuern in der Landwirtschaft im Fokus. Unsere Wiesen und Felder sollen wieder einladender werden für Insekten: Durch mehr Vielfalt auf dem Acker und artenreiches Grünland, durch weniger Dünger und...

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze will ein Enddatum für die Nutzung von Glyphosat gesetzlich festschreiben. Sie soll Ende 2023 auslaufen. Bis dahin sollen Landwirte 10 Prozent ihrer Ackerfläche...


Diskussionen zum Artikel

von John Nissen

Nur Politik

Es geht nicht um Vernunft oder Umwelt, sondern um Macht! Die SPD stellt sich schon für die nächste Wahl auf (Grün und Sozial), um ein guter Partner der Grünen zu werden. Denn die Grünen werden wohl die nächste Regierung bestimmen. Wir Landwirte werden es in Zukunft nicht mehr ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Warum so jemand Politiker werden kann?

"Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer", hat schon George Bernhard Shaw erkannt. Oder soll man es eher mit dem österr. Arzt, Schriftsteller und Dramatiker Arthur Schnitzler (* 15. Mai 1862 in Wien, † 21. Oktober 1931) halten: "Politik, das ist die Freistatt, wo ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Na ja, das BMU gebärdet sich wie das Propagandaministerium des NABU.

Da kann man Mathe und Bio nicht gebrauchen. ABER WERBUNG, das bringt Stimmungen und Stimmen.

von Konrad Darscheid

In der Schule öfter gefehlt?

Wenn Frau Schulze schon öfters im Biologie- Unterricht gefehlt hat (s.u.), dann vielleicht wenigstens in Mathe aufgepasst? Schauen wir mal: Mit der Mathematik, die wir gelernt haben, sind 6,1 Mrd. € dividiert durch 82 Mio. Bürger 74,39 € pro Bürger. Bei Frau Schulze sind es ... mehr anzeigen

von Berthold Lauer

Ach Frau Schulze,

wenn sie doch etwas weniger auf ihre Einflüsterer hören würden und stattdessen etwas mehr ihrem Verstand vertrauen würden. Insekten brauchen weniger wir Bauern als zurzeit hauptsächlich populistische Politiker, die auf der Besorgtheitswelle mit schwimmen wollen um bei den ... mehr anzeigen

von Freygang GbR

siehe Bauer Willi

https://www.change.org/p/bundesumweltministerium-gemeinsam-f%C3%BCr-bienen-und-klima mehr Text zu dieser Politdarstellerin Schulze spare ich mir.

von Rudolf Rößle

Steine

den Bauern mit guten Ideen und alternativen Methoden werden von Bundes und Landesbehörden gegängelt und sogar mit neuen Gesetzesvorlagen zu Straftätern. Man denke nur an die Anwendung von Homöopathie bei Tieren und Pflanzen. Forschungsanstalten sind nicht begeistert von Versuchen zur ... mehr anzeigen

von Bernhard ter Veen

SPD ???

für mich ist diese "Germanistik Studentin" absolut Grün. oder will Sie sich in Ihrem Amt als Umweltministerin bei den Grünen Weltverbesserern profilieren? Unwissenheiten und Polemik sowie immer der Opposition vorgeworfenenm Populismus, sind eher Grün als Sozial. So trägt man nicht ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Herr Darscheid, haben sie eine Erklärung dafür,

dass derart (...) Menschen Minister in Deutschland werden können.

von Konrad Darscheid

Insekten und Korn

"Ohne Insekten bleiben die Kornkammern leer" schreibt die Frau Ministerin. Womit Sie schonungslos ihre eigene komplette Unwissenheit über die Bestäubung und Fortpflanzung von Korn- sie meint wohl Getreide bzw. Süßgräser- offenbart. Etwas Halbwissen hätte schon gereicht um zu wissen, ... mehr anzeigen

von Jörg Meyer

Populismus uns kein Ende

mit wissenschaftlich fundierter Politik hat das überhaupt nix mehr zu tuen! Hier wird manipuliert ein gutes Beispiel ist die angebliche Schädigung der Artenvielfalt durch Glyphosat. Das Umweltministrieum hat eine einzige Studie die es selbst in Auftag gegeben hat und sonst nix, ... mehr anzeigen

von Willy Toft

Frau Schulze hat übersehen, dass die Ausgleichszahlungen bisher die Landwirte hat......

überleben lassen. Die gleichen Zuwendungen für alles andere noch "Einsetzen" zu wollen, verbietet sich von selbst. Noch ein Rechenfehler, die Ausgleichszahlungen belasten nicht die Bürger mit 100 €, sondern nur mit 12€. Da war der Taschenrechner wohl zu klein! Das Geld ist ein ... mehr anzeigen

von Andreas Gerner

@ Hr. Grimm

Nehme an, Ihr Beitrag bezieht sich auf meinen ersten. Leider werden Sie da Recht behalten. Die Bundesumweltministerin kann leichter rufen "weniger Düngen für die Insekten!", auch wenn´s eine derbe Lüge ist, als "mehr Düngen für die Insekten!"

von Robert Frank

Naturschutzgebiete

Warum blüht in unseren Naturschtzflächen nichts ? Da könnte man sicherlich einiges machen , säen , Obstbäume Pflanzen usw . Das ist doch alles nur noch Ödland , da will kein Wild , keine Vögel,keine Insekten rein , weil die dort verhungern

von Wilhelm Grimm

Alexis de Tocqueville:

"Das Publikum wird eher die einfache Lüge als die komplizierte Wahrheit glauben"

von Andreas Thiel

Mehr artenreiches Grünland ...

Inclusive der Wolfsart...

von Gregor Grosse-Kock

Umweltschutz

Sammeln die Minister eigentlich Punkte für Ihre Spielchen und wer bekommt die Ehrenrunde? Bis alle Enteignet sind kalt und durch die Vordertür - danach kommen die mit mehr Geld viel mehr und zeigen allen wie es geht, wir sind in einem Verteilungkampf ohne Rücksicht, mag nur noch ... mehr anzeigen

von Hendrik Hueske

Durch die ganzen Regulierungen in der DüV ist doch erst der Insektenschwund in den Naturschutzgebieten angefangen. Wo bis vor Jahren noch Mist gestreut und Tiere weiden durften, steht heute nur noch wertloses Binsengras was. Dort halten sich keine Insekten mehr auf und damit auch keine ... mehr anzeigen

von Hubert Dabbelt

Auf gut Deutsch

Für ein das schlechte Gewissen unserer verschwendungssüchtigen Eliten soll der ländliche Raum zur Kasse gebeten werden.

von Andreas Gerner

@Eggert: richtig

6 Milliarden erscheint dem ahnungslosen Laien auch immer so wahnsinnig viel. Es wird suggeriert, den Bauern wird Eimerweise Geld hinterhergeworfen. Sehr regelmäßig liest oder sieht man einen Bericht, in dem einem diese Zahl eingeprägt werden soll. Zum Vergleich: Allein die GEZ ... mehr anzeigen

von Andreas Gerner

Weniger Dünger ist kontraproduktiv!!!!!

Je strenger die Dü-VO, desto mehr der Gülle wird direkt injiziert und ist somit für die Insekten verloren. Mist wird zunehmend in BGAs vergoren, weil die Düngewirkung von Mist zu spät eintritt und somit schlecht für die N-Bilanz wäre. Raps, die mit Abstand wertvollste Trachtpflanze ... mehr anzeigen

von Bröker Arnold

Insektenfutter

...ist auch Gülle und Mist. Und jenes wird den Insekten vorenthalten durch direkte Einarbeitung und kurze Zeitfenster. Selbst Singvögel haben sich dieser Nahrungsquelle früher bedient.

von Wilhelm Eggert

Wieviel davon bleibt bei den Landwirten

6,1 Mrd. Euro fließen aus der EU in die Landwirtschaft. Da sollte sich die Ministerin aber freuen. Durch diese Zahlungen kommen die Empfänger zu höheren Einkommenssteuerzahlungen und sichern so ihr Gehalt.

von Gerd Uken

Bleibt eigentlich die Frage

Warum sind sie verschwunden? In den letzten 27 Jahren sind 60% der Höfe auch verschwunden-ob da auch ein Zusammenhang besteht?

von Heinrich Albo

Stimmt absolut...

in den Naturschutzgebieten also dort wo man die Bauern vertrieben hat bzw.nicht mehr vernünftig bewirtschaftet wird , sind die Insektenpopulationen deutlich zurückgegangen!

von Erhard Kunz

Chicago und Paris

geben die Preise vor, die der Verbraucher auch gerne bezahlt, wenn er seine billigen Lebensmittel einkauft. Wenn die Kosten die Erlöse übersteigen verliert die Landwirtschaft ihre Existenz und kein Unternehmer will Almosenempfänger aus irgendeiner ersten oder zweiten Säule sein. Die ... mehr anzeigen

von Martin Schmidt

Die GAP ist eine Katastrophe für die Insekten!

Denn durch die Flächenprämien wird jeder Quadratmeter ordentlich bewirtschaftet. Da bleibt nix liegen, wo sich Refugien bilden können. Früher gab es Sozialbrache, die wurde im Spätwinter abgebrannt, um dann in Ruhe das Jahr über blühen zu können. Wenn der Staat sich raus hält, ... mehr anzeigen

von Thomas u. Helmut Gahse GbR

Miteinander?

Wo die Ministerin ein Miteinander mit der Landwirtschaft in Ihrer Arbeit sieht ist mir, gelinde gesagt, schleierhaft.

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