Verabschiedung

Julia Klöckner würdigt Michael Prinz zu Salm-Salm

Hochkarätiges Aufgebot bei der Verabschiedung des ehemaligen Vorsitzenden des Grundbesitzerverbandes Michael Prinz zu Salm-Salm

Die Familienbetriebe Land und Forst haben ihren ehemaligen Vorsitzenden Michael Prinz zu Salm-Salm am 6. Juni im Rahmen eines Empfangs in Berlin Mitte feierlich verabschiedet. Neben Familie, Freunden und Kollegen waren rund 120 geladene Gäste aus Politik und Verbänden vor Ort, um gemeinsam mit Prinz Salm auf 24 Jahre Verbandsarbeit zurück zu blicken und ihn gebührend zu ehren.

„Prinz Salm hat mit großem persönlichem Einsatz, mit viel Herzblut und vor allem mit großem Erfolg unseren Verband geprägt. Dabei hat er immer versöhnend agiert und andere politische Meinungen stets respektiert. Sein Motto war: Brücken bauen und konkrete Lösungsangebote machen. Diesem Vorbild wollen wir auch künftig folgen“, betonte der neugewählte Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst Max von Elverfeldt im Rahmen der Veranstaltung.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner machte in ihrer Rede deutlich, dass die Amtszeit von Prinz Salm durch Kompetenz, Wissen und den nötigen Pragmatismus geprägt war: „Prinz Michael ist genauso wie ich im Landkreis Bad Kreuznach aufgewachsen, im ländlichen Raum, für den er stets leidenschaftlicher Fürsprecher und Anwalt war. Mit seinem Engagement füllt er ganze Listen. Sein Sachverstand, sein politisches Verständnis, seine verbindlichen Art machen ihn zu einem gesuchten Gesprächspartner, auch für mich als Landwirtschaftsministerin“

Ähnliche Töne schlug auch der Präsident des Bauernverbandes Joachim Rukwied in seiner Laudatio an: „Michael Prinz zu Salm-Salm hat mit seinem starken Engagement als Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst die Interessen der Eigentümer von Grund und Boden in beeindruckender Weise vertreten. Mit seiner großen Durchsetzungskraft hat er sowohl auf nationaler wie auf internationaler Ebene die Belange seiner Mitglieder vertreten.“

„Mit Michael zu Salm-Salm hatten die land- und forstwirtschaftlichen Familienbetriebe einen hochengagierten und kompetenten Mann an ihrer Spitze“, sagte Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. „Er hat den Verband kontinuierlich weiterentwickelt und die Familienbetriebe damit an die Spitze der deutschen Verbändelandschaft geführt. Darüber hinaus hat er dem ländlichen Raum eine Stimme gegeben, die in Politik und Gesellschaft ihren deutlichen Niederschlag gefunden hat.“

Die Familienbetriebe Land und Forst vertreten die Interessen von Betrieben, hinter denen rund 50.000 Eigentümer, Familienmitglieder und Mitarbeiter stehen.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Heinrich Roettger

Kompetenz , Wissen und den nötigen Pragmatismus!

Wort und Tat sollte stets eine Einheit bilden . Unsinnige Verbote von wichtigen Produktionsmitteln und ein pauschaler Abzug von 20 % bei der Düngung gehören ganz gewiss nicht dazu ! Wo sind die eindeutigen Forderungen vom Berufsverband an die Akteure der Politik? ( Klöckner und v.d.Marwitz)Während die Landwirtschaft in Deutschland massiv leidet , eine kompetente und pragmatische Landwirtschaftspolitik fehlt , klopfen sich die süddeutschen Funktionsträger gegenseitig auf die Schultern. Wir Bauern erwarten bessere Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Produktion in Deutschland und den Schutz vor nicht zertifizierten Dumpingimporten vom Weltmarkt.Die heutige Situation ist unerträglich.

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