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Wie können Landwirte eine vertrauensvolle Beziehung zu einem Journalisten aufbauen und was sollten sie beachten? Antworten auf diese Fragen gab es im Rahmen eines Scheunengesprächs „Zwischen Romantik und Fake News“ von der Initiative DIALOG MILCH in Haltern am See (NRW).

(v.l n.r.) Moderatorin Steffi Neu, Milchviehhalter Cornelia Flatten, Benedikt Langemeyer, Paul-Christian Küskens sowie die Medienvertreter, Rüdiger Sprott, Anke Gellert-Hepenstein und Konstantin Neven DuMont. (Bildquelle: Lenfers)

Wie können Landwirte eine vertrauensvolle Beziehung zu einem Journalisten aufbauen und was sollten sie beachten? Antworten auf diese Fragen gab es im Rahmen eines Scheunengesprächs „Zwischen Romantik und Fake News“ von der Initiative DIALOG MILCH in Haltern am See (NRW). Am Dienstag kam es auf dem Hof Schulte Althoff am Nordrand des Ruhrgebiets zu einem Perspektivwechsel. Es diskutierten drei Milcherzeuger und drei Medienexperten über die öffentliche Wahrnehmung der Landwirtschaft. Die Moderatorin Steffi Neu (Journalisten und Rundfunk-Moderatorin) appellierte an die anwesenden Teilnehmer, dass es wichtig sei, sich in die Lage der jeweils anderen Branche hineinzuversetzen und einen Perspektivwechsel zu wagen.   „Unsicherheit trifft auf Hetze“ Als großes Dilemma sahen die drei Medienvertreter den enormen Zeit- und Lieferdruck in den Redaktionen an. Die Medienhäuser würden zunehmend am Personal sparen. Dadurch leide die Recherchearbeit vor Ort. Die Landwirte störte hingegen das romantische Bild einer kleinbäuerlichen Landwirtschaft, welches die öffentliche Wahrnehmung prägt. Sie leiden häufig unter der Darstellung ihrer Arbeit in den Medien. Und so treffen die im Umgang mit Medienvertretern unerfahrenen ...

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Artikel geschrieben von

Christina Lenfers

Redakteurin top agrar Online

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Preisabschlüsse: Was heißt das für die Milchpreise?

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Diskussionen zum Artikel

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von Christian Bothe

Insgesamt eine gute Sache dieses Treffen mit den Medien. Mein Kommentar von Ende Juni zu Gottlieb. und der Journalie (sh. Flintz heute) Eine gewisse Selbstkritik ist ja erkennbar, das war es dann aber schon von Gottlieb.Als "4. Macht" im Staate sollten Journalisten jeglicher Couleur intensiver und genauer recherchieren und nicht nur für Umsätze ihrer Printmedien sorgen. Es läßt sich doch ein Bericht und ein Bild vom illegalen Einbruch s.g. Tierschützers besser verkaufen als eine realistische Darstellung des Alltages eines Bauern. Das erhöht wenigstens die Auflage... Eine gewisse Unabhängigkeit und fehlende Fachkompetenz vermisst man teilweise. Das trifft auch die Berichterstattungen in öffentlichen Medien, welche manchmal nicht weit weg von Fake News sind... Also meine Herren der Journalie, berichten sie über das, was sie genauestens recherchiert haben. Es gibt genug erfahrene Praktiker und Fachzeitschriften in unserer Branche, die sie konsultieren und nutzen können. Vergessen sie nicht, das wir auch ihre Nahrungsmittel produzieren! Weniger anzeigen Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Prof-Gottlieb-Bauern-haben-eine-Bringschuld-9494771.html

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