Kindeswohlgefährdung: Mutter gab Baby nur Nüsse und Beeren

Eine überzeugte Veganerin soll ihrem 11 Monate alten Sohn ausschließlich Nüsse und Beeren zu essen gegeben haben. Wie US-Medien berichten, brachte der von der Mutter getrennt lebende Vater das Baby zu einer Kinder-Fürsorgestelle. Das Kind litt an einem Ausschlag am ganzen Körper und zeigt Entwicklungsrückstände.

Eine überzeugte Veganerin soll ihrem 11 Monate alten Sohn ausschließlich Nüsse und Beeren zu essen gegeben haben. Wie US-Medien berichten, brachte der von der Mutter getrennt lebende Vater das Baby zu einer Kinder- und Jugend-Fürsorgestelle. Das Kind litt an einem Ausschlag am ganzen Körper, der dazu geführt habe, dass es sich teilweise die Haut abgekratzt habe.

Ein Kinderarzt stellte nun fest, dass der Junge wegen seiner mangelhaften Ernährung Rückstände in seiner Entwicklung aufweise - er könne beispielsweise noch nicht krabbeln. Die Ausschläge hätten zu einem septischen Schock führen können.

Die Mutter machte der "Washington Post" zufolge Allergien für den Hautzustand ihres Sohnes verantwortlich, nicht die Ernährung. Die 33-jährige Frau, die bei einer Größe von 1,75 Meter nur 40 Kilogramm wiegt, ist nun angeklagt wegen Gefährdung des Kindeswohls. Sie wurde auf freien Fuß gesetzt, eine Gerichtsverhandlung ist für November geplant.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung warnt vor Nährstoffmangel bei veganer Ernährung von Kindern. Auf eine ausreichende Zufuhr von "Energie, Protein, langkettigen n-3 Fettsäuren, Eisen, Calcium, Jod, Zink, Riboflavin, Vitamin B12 und Vitamin D" müsse besonders geachtet werden. Dafür seien "spezielle Kenntnisse der Lebensmittelauswahl und -zubereitung bzw. die Sicherstellung der Versorgung durch angereicherte Lebensmittel oder Supplemente erforderlich."

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