Klöckner stellt wichtige Weichen für Forstwirtschaft

Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, freut sich über ein neu errichtetes Kommunikations- und Informationszentrum Wald und Holz infolge der 100-Tage Bilanz von Julia Klöckner. Trotzdem spricht er Forderungen zur Unterstützung von kleinen Privatwäldern aus.

Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, freut sich über ein neu errichtetes Kommunikations- und Informationszentrum Wald und Holz infolge der 100-Tage Bilanz von Julia Klöckner. Trotzdem spricht er Forderungen zur Unterstützung von kleinen Privatwäldern und Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse aus. Auch die Vizepräsidenten der AGDW Norbert Leben und Roland Burger setzen sich für die Kleinprivatwälder in einem Gespräch mit Klöckner ein.

Präsident Philipp zu Guttenberg zufrieden mit Bundesministerin Julia Klöckner

Das Bundeslandwirtschaftsministerium habe bereits erste wichtige Weichen für die Forstwirtschaft gestellt, betonte er infolge der 100-Tage-Bilanz von Julia Klöckner. In zu Guttenbergs Blickfeld steht dabei vor allem das neu errichtete Kommunikations-und Informationszentrum Wald und Holz. Hier sollen Forschungsergebnisse gebündelt und an Waldbesitzer und die Öffentlichkeit vermeldet werden.
Im Hinblick auf eine zukünftige Fokussierung auf kleine Privatwälder und Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse ist laut zu Guttenberg eine „waldpolitische Offensive“ mit zwei Kernpunkten notwendig: Dazu gehören politische Maßnahmen, die Klöckner vorstellte, aber auch passende Fördermaßnahmen, wie z. B. die direkte Förderung der Beförsterung des Kleinprivatwaldes und die beihilferechtliche Anerkennung der gezielten Förderung Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse durch die Europäische Union.

Verband der Waldeigentümer im Gespräch mit Klöckner

Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Vizepräsidenten des AGDW Norbert Leben und Roland Burger anlässlich eines Verbändegesprächs mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Kernpunkt des Treffens waren, vor allem im Hinblick auf das Kartellverfahren, Forderungen rund um die Förderungen von Kleinprivatwäldern. „Wir brauchen einen Marshallplan für den Kleinprivatwald, der mit den Folgen der Strukturreform am meisten zu kämpfen hat“, forderte Norbert Leben.

Roland Burger konzentrierte sich vor allem auf den Holzverkauf und betonte: „Die kommunalen Waldbesitzer brauchen größere Spielräume beim Holzverkauf, um auf dem Markt nicht das Nachsehen zu haben“.
Eine gesamte Übersicht über die Forderungen der AGDW beim Verbändegespräch können Sie unter folgendem Link einsehen: https://www.waldeigentuemer.de/zu-guttenberg-bundesministerin-kloeckner-hat-erste-wichtige-weichen-fuer-fortwirtschaft-gestellt/

Franzis Ester-Heuing

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