Streitpunkt

Kommentar: "Raus aus dem Klima-Teufelskreis!" Premium

Für den Klimaschutz wird die Reduktion von Emissionen zum entscheidenden Maßstab. Ein Streitpunkt von Prof. Hans-O. Pörtner, Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe II im Weltklimarat.

Extremtemperaturen, Dürre und extreme Niederschläge fordern ihren Tribut: Der Klimawandel hinterlässt mittlerweile auch bei uns Spuren und verursacht massive Schäden in unseren Landschaften. Der Weltklimarat (IPCC) hat mit seinem Sonderbericht zur Landnutzung herausgearbeitet, dass Land- und Forstwirtschaft nicht nur Opfer, sondern mit einem Anteil von 23% an den globalen Emissionen auch Mitverursacher des Klimawandels sind. War der IPCC-Bericht 2018 zur globalen Erwärmung noch ein Weckruf an die Politik, so ist jetzt auch jeder Bürger und jeder Land- und Forstwirt angesprochen.

Vor allem Entwaldung, Landnutzung und Emissionen für die ausufernde Fleischproduktion sind Kern des Problems. Hier zeigt der Bericht auf, dass eine deutliche Reduktion der Tierhaltung sowie der daran gebundenen intensiven Landwirtschaft alternativlose Voraussetzungen für erfolgreichen Klima- und Naturschutz sind....

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Diskussionen zum Artikel

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von Alois Kellner

Es gibt keinen Klimanotstand

Ich empfehle jedem sich die folgenden Informationen genau anzuschauen: https://youtu.be/DIucNnxKick

von Rudolf Rößle

Holland

die Bürger finden es toll, dass dort die Landwirtschaft eingestampft wird. Es herrscht krasser zusätzlicher Wohnbedarf und die nötige Infrastruktur muss ja auch her. Die Klimabilanz der vorherigen landwirtschaftlichen Flächen wird um 100 % getoppt. --> Klimatotalschaden.

von Claus Mahnken

Sehr geehrter Herr Proff.

Ein Bericht der mit Floskeln und Halbwahrheiten nur so gepflastert ist. Wer entwaldet denn hier,sind es die deutschen Bauern.Zeigen Sie doch den für diese Untat verantwortlichen Politikern die Zähne .Landnutzungsänderungen, wieder so ein Modewort .Was wirft uns der Prof.vor? Wir nutzen unser Land nachhaltig ,denn unsere Erben sollen ebenfalls davon leben . Wir betreiben Humusaufbau um die Wasserspeicherungsfähigkeit zu erhöhen, die Ertragssicherheit zu fördern und Kohlenstoff zu binden.Wenn Ihr weiter so poltert,dann reduziert sich die Tierhaltung von selbst.Welcher Bauer möchte immer nur der Prügelknabe sein. Klima- und Naturschutz in einen Sack zu stecken ist unter den Prof.s sehr beliebt. Haben diese die Orientierung verloren?

von Jens Geveke

@schmidbauer

"Der Energiebedarf [der Landwirtschaft] müsste durch emissionsfrei Kraftsoffe gedeckt werden" : Gerade da könnte die Landwirtschaft punkten: Wir können in der gesamten Landwirtschaft soviel Biomethan herstellen, dass wir dann in der Landwirtschaft praktisch klimaneutral fahren können. Entweder über CNG oder LNG, dass müsste man in der Praxis mehr testen. New Holland kommt mit dem ersten CNG-Schlepper und ich hoffe, dass doch schon auf irgendeinem Zeichenbrett auch ein LNG-Häcksler oder Mähdrescher entsteht... Ich fände das unheimlich spannend, wenn man in einer Region alle Reststoffe einfach zu Biomethan verarbeitet und damit über ein kleines Netz die jeweiligen Tankstellen versorgen kann. Technisch ist das alles möglich und die Kosten bewegen sich auch im realistischen Rahmen, im Gegensatz zur Brennstoffzelle...

von Erwin Schmidbauer

Die Lösung ist viel schwieriger

Es reicht gar nicht, zu versuchen, die Landwirtschaft auf nachhaltig umzubauen und die Restaurierung natürlicher Ökosysteme voranzutreiben! Landwirtschaftliche Produktion wird nicht zum Spaß gemacht, dahinter steht Nachfrage! Die Aufgaben sind viel schwerer: Menschen davon zu überzeugen, die Lebensmittelverschwendung einzudämmen; den Verlust von Ernteerzeugnissen verringern (Verderb etc.); Menschen davon zu überzeugen, dass sie weniger Fleisch essen dürfen (viel Glück bei den fleischhungrigen "aufstrebenden Ländern"!); Flächenproduktivität erhöhen (geradezu kontraproduktiv zur verstärkten bis flächendeckenden Einführung des Ökolandbaus) usw. Nur wenn das geschafft wird, werden überhaupt Flächen frei, um sowohl die Menschheit ausreichend zu ernähren als auch Ökosysteme zu erhalten. Was mich wundert, dass ein Professor anscheinend nicht die Fähigkeit oder gar Intelligenz besitzt, diese Zusammenhänge zu erfassen.// Genauso schwierig ist es, die landwirtschaftliche Produktion nachhaltiger zu gestalten: der Energiebedarf müsste durch emissionsfreie Kraftstoffe und Energiequellen gedeckt werden. Elektroantriebe mit Batteriespeichern sind wohl weder jetzt noch in Zukunft für schwere landwirtschaftliche Arbeiten brauchbar - das gleiche Problem haben LKWs und andere schwere Fahrzeuge. Hier bedarf es anderer Lösungen.

von Klaus Jensen

Ich glaube...

Die bauern haben die schnautze voll... sagte auch mein nachbar so... Hohe Pachten werden nur noch von denen bezahlt die quersubventionieren können oder einfach doof sind. ich mach nur noch Dienst nach plan und biete weder politik noch gesellschafft irgendetwas an. Bei mir sind noch alle ldw. Produkte von der aufnehmenden Hand abgeholt worden . Und darum sind meine Kunden anscheinend recht zufrieden. Wie die dann die Produkte weiterverarbeiten habe ich nicht in der Hand. Aber der Verbraucher kauft sie anscheinend...... MfG Jens Martin Jensen

von Hendrik Hueske

Wenn man die Bevölkerungsstatistik der Erde mit dem CO2 Auststoß so übereinander legt, wird man schon eine gleiche ,wenn auch Zeitversezte Kurve sehen. In Zeiten bevor Penicillin gefunden wurde und damit der medizinische Fortschritt kam gab es Seuchenzüge die weltweit die Bevölkerung begrenzte. Erst durch den meditzinischen Fortschritt wuchs sowohl die Lebenserwartung als auch die Bevölkerung. Allein das sich die Lebenserwartung in den vergangenen 200 Jahren verdoppelt hat verdoppelt automatisch die Bevölkerung. Solange der Mensch lebt und es immer mehr davon auf der Erde gibt, wird Energie zum Leben verbraucht. Das ist der klare Beweis, das der Klimawandel Menschengemacht ist und sich nur durch Verringerung der Bevölkerung oder durch geringeren Luxuskonsum abbremsen lässt. Aber auf keinesfalls stoppen.

von Ahrend Höper

Die aktuelle gesellschaftliche Mobilisierung gibt jedoch Hoffnung, dass diese Sorgen .......

Die gesellschaftliche Mobilisierung ist das Thema! Welche Gesellschaft läßt sich mit der "Klimaangst" von wem mobilisieren? Sehen wir doch zum 1. x wer läßt sich gar nicht mobilisieren? China, Indien, USA, Russland mobilisieren gar nichts! Was sagte Kachelmann so treffend zum Thema Waldbrand? Waldbrände kommen nicht von selbst, sondern nur dort wo jemand den Wald ansteckt! Wer steckt auf der ganzen WELT "Brände" an? Wer von den o.g will in jedem Öl produzierenden Staat mit Sanktionen die Richtung vorgeben, wer stiftet laufend mit Lügenpropaganda zu Kriegsschauplätzen an und hinterläßt überall nur verbrannte ERDE! 3x dürfen sie raten. Auf der ganzen Welt hat nur ein Land Dieselprobleme und das ist die BRD! Wer finanziert die deutsche UMWELTHILFE? Zu 80 % Soros und Toyota. Noch Fragen?

von Ahrend Höper

Die aktuelle gesellschaftliche Mobilisierung gibt jedoch Hoffnung, dass diese Sorgen .......

Die gesellschaftliche Mobilisierung ist das Thema! Welche Gesellschaft läßt sich mit der "Klimaangst" von wem mobilisieren? Sehen wir doch zum 1. x wer läßt sich gar nicht mobilisieren? China, Indien, USA, Russland mobilisieren gar nichts! Was sagte Kachelmann so treffend zum Thema Waldbrand? Waldbrände kommen nicht von selbst, sondern nur dort wo jemand den Wald ansteckt! Wer steckt auf der ganzen WELT "Brände" an? Wer von den o.g will in jedem Öl produzierenden Staat mit Sanktionen die Richtung vorgeben, wer stiftet laufend mit Lügenpropaganda zu Kriegsschauplätzen an und hinterläßt überall nur verbrannte ERDE! 3x dürfen sie raten. Auf der ganzen Welt hat nur ein Land Dieselprobleme und das ist die BRD! Wer finanziert die deutsche UMWELTHILFE? Zu 80 % Soros und Toyota. Noch Fragen?

von Christian Kraus

Machen wir es uns einfach wie immer, machen wir unsere Landwirtschaft kaputt und schon kann sie dem Klima nicht mehr schaden. Alles was wir von der ganzen Welt zu uns einführen und das Klima noch mehr belastet kommt auf dem Papier einfach nicht auf unsere Klima-Rechnung und fertig.

von Michael Behrens

Eins ist heute wissenschaftlich bewiesen, an der Klima Hysterie lässt sich richtig Geld ergaunern! Das Klima wird nie wieder normal, weil dann bräuchte die Menschheit keine Klimaexperten mehr. Bei dem Geschäft mit der Angst ist der Ertrag zum Aufwand ein Vielfaches. Klimatische Veränderungen wird der Mensch nicht aufhalten, er kann sich nur darauf einstellen!

von Rudolf Rößle

Solange

sich der Rohölpreis nicht verteuern soll, solange wird auch kein Öl eingespart. Die einzelnen Klimasteuern werden sich nur die reichen Länder leisten können. Wenn Ferrari oder Porsche für ein Jahr ihre Neuwagen um 20000 Euro anbieten würden, dann wären die deutschen Straßen mit diesen Fabrikaten vollgestopft. Trotz Klimadebatte. Was teuer ist, kann man sich nicht leisten. Somit ist dies auch der beste Verbrauchsschutz.

von Willy Toft

Wir sorgen durch die Landbewirtschaftung, das die Kulturlandschaft erhalten bleibt!

Natürlich fällt da auch schädliches Klimagas an, es wird im Mainstream nicht gewürdigt, was die Landwirtschaft überhaupt für das Klima und die Umwelt leistet!

von Norbert Schulze-Darphorn

Supi

Da der Anteil der Deutschen Landwirtschaft ja nur bei ca. 7% liegt und nicht bei 23 % ( der ja weltweit gilt )kann man doch nur sagen alles richtig gemacht, immerhin Ernähren wir mit diesem einstelligen Ergebnis die Bevölkerung. Eigendlich müsste doch dann auf importierte Lebensmittel eine Klimasteuer eingeführt werden.

von Jens Geveke

Genau hinschauen, bevor man "dagegen" ist...

@terVeen: Die Berechnungen gibt es. Tempolimit bringt eine Einsparung, aber im Vergleich zu den anderen Emissionen in Deutschland ist es nicht entscheidend. Dennoch wäre die Einsparung dort sinnvoll. Man muss hier aber noch einmal etwas anderes klarstellen: Die 23% beziehen sich auf die weltweite Statistik. Es gibt da sicherlich berechtigte Kritikpunkt an der Landwirtschaft, denn für Rindfleisch Regenwald abzufackeln ist sicherlich klimaschädlich. Aber ein nachhaltig gewachsener Hof in Europa, die natürlichen Vorraussetzungen nutzt, wirtschaftet damit sehr nachhaltig. Allerdings kennen viele Politiker die Unterschiede nicht und meinen dann, überall müsste die Landwirtschaft zurückgefahren werden. Und da sollten wir als Branche ansetzen. Nicht gleich immer wie getroffene Hunde losbellen, wenn es heisst Landwirtschaft ist auch am Klimawandel beteiligt, sondern da über die Verbände die Unterschiede klarstellen.

von Wilhelm Grimm

Wer die 23,7623% glaubt,

ist genau so doof wie der Weltklimarat.

von Bernhard ter Veen

Klimaschutz

wird wohl komischerweise NUR der Landwirtschaft zuteil getragen. Hier ist scheinbar grosses Hyseriepotenzial welches der Bevölkerung einfach zu vermitteln ist. NIEMAND befasst sich damit dass in anderen Bereichen viel schneller und efektiver CO² einzusparen ist, wie zB. "Tempolimit auf Autobahnen". ...erklärung: 80% der Fahrzeuge auf unseren Strassen sind mit Boardcomputer ausgestattet. Bei eben diesen kann man sich den Aktuellen Verbrauch anzeigen lassen. Wer also unterwegs einmal einen Blick darauf wirft, sieht das sein Fahrzeug bei zunehmender Geschwindigkeit mehr verbraucht. Und je schneller man fährt umso höher ist der Verbrauch. Wohlbemerkt der Durchschnitt pro 100 km !!! Und eben dieser ist im oberen Geschwindigkeitsbereich (über 120km/h) teilweise bis zu 100% erhöht. Bei allgemeiner Tempoverlangsamung lässt sich somit sicherlich min 30% sofort und unverzüglich einsparen. Was das auf die 60 Millionen zugelassenen Fahrzeuge hochgerechnet bedeutet... !!! ist klar. Oder? Dagegen sind die Emmissionen aus der vielbescholtenen Landwirtschaft eine kleine Pfütze. Aber das trauen die "Lobbyismusgesteuerten taugenix Politiker" sich nicht.

von Hans Nagl

Ja Richtig .

Unser System des mehr und billig hat diese Probleme erst geschaffen. Der kleine Bauer mit kurzen Transportwegen ist weg, der Dorfmetzger ist weg, der Bäcker ist weg usw. Es geht um Wachstum Gewinne mehr und immer mehr. Dabei ist Diskussion um Klimaschutz nur der Spielverderber.

von Albert Maier

Gut modelliert!

"Der Weltklimarat (IPCC) hat mit seinem Sonderbericht zur Landnutzung herausgearbeitet, dass Land- und Forstwirtschaft nicht nur Opfer, sondern mit einem Anteil von 23% an den globalen Emissionen auch Mitverursacher des Klimawandels sind." Die haben solange herausgearbeitet (modelliert) bis endlich ddas gewüschnte Ergebnis (23,7623%) zu Tage kam. Auf derartigen Denkmüll gebe ich gar nichts!!

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