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Kraftstoff, Dünger und Futter treiben Preisspirale nach oben

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Mai 6,0% über denen des Vorjahresmonats. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Wie schon in den vergangenen Monaten hatten die Preise für Energie den höchsten Einfluss auf die Jahresteuerungsrate. Sie stiegen im Jahresvergleich um 15,0% (ohne Energie wären es 2,9 % gewesen).

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Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Mai 6,0% über denen des Vorjahresmonats. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Wie schon in den vergangenen Monaten hatten die Preise für Energie den höchsten Einfluss auf die Jahresteuerungsrate. Sie stiegen im Jahresvergleich um 15,0% (ohne Energie wären es 2,9 % gewesen). Allen voran die Mineralölpreise, die sich mit 25,9 % deutlich gegenüber Mai 2007 verteuerten. Die Details: Leichtes Heizöl + 64,6%, schweres Heizöl + 57,3%, Flüssiggas + 31,7, Dieselkraftstoff + 30,5%, Motorenbenzin + 7,9%. Strom verteuerte sich gegenüber Mai 2007 um 11,5%, Erdgas um 11,8%. Die höchsten Preissteigerungen im Bereich der Vorleistungsgüter, die insgesamt um 3,2% teurer waren als im Mai 2007, wiesen Düngemittel und Stickstoffverbindungen auf (+ 70,1%). Sie verteuerten sich gegenüber April 2008 um 6,2%. Die Preise für Futtermittel für Nutztiere lagen um 42,2% höher als im Mai 2007. Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse, wozu vor allem Mehl, Reis und bearbeitete Getreidekörner gehören, waren 27,0% teurer als im Mai 2007. Für Verbrauchsgüter lag die Jahresteuerungsrate im Mai 2008 bei 4,3%. Pflanzliche und tierische Öle und Fette wiesen in diesem Bereich mit + 45,8% den höchsten Preisanstieg auf. Milch und Milcherzeugnisse waren trotz anhaltender Preisrückgänge um 15,8% teurer als im Mai 2007. Die Preise für Fleisch stiegen um 8,6%.