Klage

Landwirte sauer: Für Wirtschaftsdünger-Meldung auch noch selbst zahlen? Premium

Noch mehr dokumentieren, selbst online melden und dafür auch noch bezahlen, das kann doch nicht sein. Das dachten sich ca. 200 Landwirte in Schleswig-Holstein und schlossen sich einer Klage an.

Wer in Schleswig-Holstein Wirtschaftsdünger abgibt, muss dies im Online-Meldeprogramm melden – und zahlen: 80 €/Jahr Grundgebühr plus aktuell 3 ct/t abgegebener Frischmasse. Dafür, dass er sich an den Computer setzt und die Daten ins Programm der Landwirtschaftskammer eingibt, muss also z.B. ein Milchviehhalter, der 600 t/Jahr abgibt, fast 100 € Verwaltungsgebühr berappen.

„Die Kammer benötigt die Daten, um eine...

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von Rudolf Rößle

Gebühren

was bei uns an Verwaltungsgebühren anfallen, sind in anderen Ländern Halbjahresgehälter der Arbeiter und Angestellten. Es wird Zeit, dass der Europäische Bauernverband Lösungen in Brüssel anbietet für sämtliche Regelwut und Vorschläge zur Nutztierhaltung und Ökologisierung der GAP. Es kann doch nicht sein, dass die Basis aktiv ist und Vorschläge macht, die Hauptamtlichen aber im Dornröschenschlaf sind. Frau Klöckner braucht gewissenhafte und praxisnahe Unterstützung. Keine Verbands und NGOs Phantasievorstellungen. Es gibt nichts stetigeres wie den Wandel. Wir wollen ihn praxisnah und nachhaltig einschlagen.

von Gerhard Niebler

Umdenken

Vielleicht wäre als zweites Standbein Arbeit in der Verwaltung eine Option, zumindest aber geregeltes Einkommen und Arbeitszeit, Inflationsausgleich und es bleibt noch Zeit sich dem Hobby Landwirtschaft zu widmen.

von Willy Toft

Wann wollen wir der der Sklaverei mal ein Ende bereiten?

Es kann doch nicht sein, dass die ganzen Restriktionen auch noch auf unseren Kosten gemeldet und verwaltet werden sollen! Was sollen wir noch alles vom Weltmarktpreis bezahlen?

von Ahrend Höper

....Berichtspflicht gegenüber dem Ministerium zu erfüllen????

Dass ein "Milchviehhalter, der 600 t/Jahr abgibt, fast 100 € Verwaltungsgebühr berappen" MUSS, ist schon mal ein absolutes Unding! Viel schlimmer ist der vergeudete Zeitaufwand für diesen absoluten "Blödsinn". Typisch DDR, so fing die Kollektivierung und Versklavung der LPG Bauern auch mal an. Wehret den Anfängen! Wie lange will man sich diese kontraproduktiven, sinnlosen Vorgaben noch gefallen lassen? Diesen unfähigen, dreisten, grünen Spinner, die meinen Politik auf Kosten der Bevölkerung und den arbeitenden Menschen der BRD machen zu können, muß langsam mal Einhalt geboten werden! Gerade mit den Milchviehaltern kann man es ja machen, denn die sind die schwächsten der Produzenten, haben keine Lobby, am wenigsten Zeit und am wenigsten Geld sich zu wehren!

von Franz Utz

Stil umdrehen

wenn die Ämter Daten egal welcher Art von uns wollen selber dehnen eine Rechnung schreiben denn dies haben wir verlernt vorab schicken und erst nachdem die Rechnung bezahlt ist können wir uns überlegen ob die Daten nicht noch dem Datenschutz unterliegen,Wo kommen wir denn sonst hin.

von Renke Renken

Deshalb,

endlich auf die Straße , keine organisierte Demo mit abgesperrten Zufahrtsstraßen und in Bonn auf dem Parkplatz hinterm Zaun mit Abschlußkundgebung, die Bundestraßen im Bummeltempo abfahren und AB - Auf- und Abfahrten blockieren.

von Wilhelm Grimm

Aufwachen,

das ist nur der Anfang einer eigentumszerstörende Politik.

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