Landwirte warten weiter auf Brexit Deal

Good news und bad news hielten sich zu Wochenbeginn in Brüssel die Waage. Während der Brexit Deal erneut auf sich warten ließ und mit schlechten Nachrichten daher kam, vermeldeten die Eurogruppenminister am späten Nachmittag mit der Wahl von Mario Centeno zum Eurogruppenchef die gute Nachricht des Tages.

Good news und bad news hielten sich zu Wochenbeginn in Brüssel die Waage. Während der Brexit Deal erneut auf sich warten ließ und mit schlechten Nachrichten daher kam, vermeldeten die Eurogruppenminister am späten Nachmittag mit der Wahl von Mario Centeno zum Eurogruppenchef die gute Nachricht des Tages.

Der Portugiese tritt das Amt des Vorsitzenden der 19 Eurogruppenländer am 13. Januar 2018 an und folgt auf den Niederländer Jeroen Dijsselbloem, der den Topjob 2013 in der Eurokrise von Luxemburger Jean-Claude Juncker übernommen hatte. Bundesfinanzminister Peter Altmaier nannte die Wahl des portugiesischen Finanzministers eine „gute Wahl für Europa“.

Der sozialdemokratische Europaabgeordnete Udo Bullmann sagte: „Mario Centeno wir der Eurogruppe guttun“. Der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP im EU-Parlament, Wolf Klinz, forderte; „Centeno muss als neuer Eurogruppenchef  der Transfersunion den Riegel vorschieben“.

Portugiese erhielt Deutschlands Unterstützung

Der finanzpolitische Sprecher der Grünen im EU-Parlament zeigte sich ebenso erfreut: „Dass nun ein Finanzminister aus dem Süden Chef der Eurogruppe werde sei die richtige Wahl zum richtigen Zeitpunkt. „Centeno ist der Anti-Schäuble unter Europas Finanzministern. Portugal hat Schäubles Austeritätsdogma erfolgreich widerlegt und gezeigt, dass nach notwendigen Strukturreformen nicht sparen, sondern investieren der richtige Weg ist“. Giegold zeigte sich zufrieden, dass nicht ein „Kandidat aus einer Steueroase“ zum Zuge gekommen sei.

Neben der Bewerbung der lettischen Finanzministerin Dana Reizniece-Ozola hatte auch der Luxemburger Pierre Gramegna seinen Hut in den Ring geworfen. Deutschland hatte den Portugiesen favorisiert und in der Abstimmung unterstützt. Die Wahl zugunsten des Portugiesen viel einstimmig aus – nach mehrstündigen Diskussion, bis sich die bedeutende Organisation der 19 Euroländern auf einen Kandidaten geeinigt hatte.

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