Kommentar

Landwirtschaft: Männerdomäne war einmal?

Junge Frauen zweifeln heute nicht mehr daran, ob sie gute Landwirtinnen sind. Wo es dennoch Ungleichheit gibt, erklärt Südplus-Redakteurin Katharina Meusener.

Erster Tag in der Berufsschule: Bücherlisten, neue Lehrer, neue Räume, Freude vor dem Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Mit dabei sind fünf selbstbewusste Frauen unter zwanzig Männern.

Fragen und Zweifel, die die Generation vor ihnen bei der Wahl eines eher männlich dominierten Berufs noch hatte, stellen sich für die Jugendlichen heute nicht mehr. Sie freuen sich ohne Hintergedanken darauf, ins Berufsleben zu starten. Seit 15 Jahren liegt der Anteil der Frauen, die eine Ausbildung zur Landwirtin beginnen, stabil bei ca. 20 %. In anderen landwirtschaftsnahen Berufen, z. B. zur Fachkraft Agrarservice, sieht die Entwicklung ähnlich aus.

Bereicherung für den Berufsstand

Für diese Frauen steht nicht zur Diskussion, ob sie für den Job ebenso geeignet sind wie die Männer. Ihre...


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