LANUV bestätigt Wolfssichtung im Kreis Kleve

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt, dass am 19. Februar 2018 bei Rees im Kreis Kleve ein Wolf gesichtet wurde. Ein Landwirt hatte den Wolf an einem Rheindeich fotografiert, Fachleute haben das Foto überprüft und bestätigen, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelt.

Screenshot aus dem Video von Landwirt Christian Wellmann, gepostet vom WDR bei Twitter (Bildquelle: Christian Wellmann)

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt, dass am 19. Februar 2018 bei Rees im Kreis Kleve ein Wolf gesichtet wurde. Ein Landwirt hatte den Wolf an einem Rheindeich fotografiert, die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) hat das Foto überprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelt.

Der Beobachtungsort wurde vom zuständigen Wolfsberater ebenfalls bestätigt und auf weitere Spuren untersucht.  Weitere Angaben zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder Geschlecht können anhand der Sichtung und des Fotos nicht gemacht werden.

Ob ein Wolf nur auf der Durchreise ist oder sich längere Zeit in einer Region aufhalten wird, könne man laut dem LANUV nicht vorhersagen. Wölfe sind ausdauernde Läufer und können pro Nacht über 40 km zurücklegen.

Wie der WDR dazu berichtet, hatte Landwirt Christian Wellmann den Wolf am Montagvormittag auf dem Weg zu seinem Feld entdeckt und vom Trecker aus mit dem Handy gefilmt. Holger Friedrich vom Deichverband Bislich fürchtet nun, dass so ein Wolf den Schafen auf den Deichen gefährlich werden könnte.

Die erste bestätigte Wolfssichtung des Jahres hatte es im Januar im Kreis Warendorf gegeben. Die Behörden gehen von durchziehenden Wölfen aus. Ein Nachweis für einen Wolf, der sich in NRW angesiedelt hat, existiere bisher nicht.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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