Wahl CDU-Vorsitz

Laschet hebt wirtschaftlichen Aspekt von Landwirtschaft hervor

Armin Laschet hat ein Zehn-Punkte-Papier mit Positionen für seinen angestrebten CDU-Vorsitz vorgelegt. Darin rangiert die Landwirtschaft unter Punkt vier. Klimaschutz wird eher vage angedeutet.

Im Rennen um den CDU-Vorsitz haben NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und sein Teampartner Gesundheitsminister Jens Spahn ein Impulspapier mit zehn Punkten veröffentlicht. Überschrieben ist das Papier mit dem Motto „#impulse2021 - Für ein innovatives und lebenswertes Deutschland“. Es kann als Bewerbung um den CDU-Vorsitz für Laschet gewertet werden. In einigen Medien taucht dazu bereits das Wort Regierungsprogramm auf, weil der künftige CDU-Vorsitzende auch möglicher Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl in diesem Herbst ist.

Landwirtschaft soll modern, umweltfreundlich und wirtschaftlich sein

Unter Punkt vier der zehn Punkte mit dem Titel „Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft vorantreiben“ ist die Landwirtschaft erwähnt. „Eine moderne, umweltfreundliche und wirtschaftliche Landwirtschaft“, notieren Laschet und Spahn dazu als Stichpunkt in ihrem Programm. Im gleichen Themenfeld sprechen die beiden ihre Auffassung von Umweltpolitik und Artenschutz an. Dazu formulieren sie folgende zwei Aspekte: „Eine Umweltpolitik mit Augenmaß, die auf Kooperation und nicht auf Konfrontation setzt und Ökonomie und Ökologie miteinander vereinbart“ sowie eine „Stärkung der biologischen Vielfalt und Stopp des Artenrückgangs wie z.B. bei Insekten durch den Erhalt der Biodiversität“.

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