Lebensmittelhersteller gründen AoeL Bayern

Um den Öko-Landbau zu fördern, die regionale Versorgung mit Bioprodukten zu sichern und die Verbreitung von GVO Ware zu verhindern, haben sich im Süden Deutschlands die führenden Hersteller der Branche zur Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AoeL) Bayern zusammengeschlossen.

Um den ökologischen Landbau zu fördern, die regionale Versorgung mit Bioprodukten zu sichern und die Verbreitung von Ware mit gentechnisch veränderten Komponenten zu verhindern, haben sich im Süden Deutschlands die führenden Hersteller der Branche zur Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AoeL) Bayern zusammengeschlossen.

Zu Sprechern der insgesamt 23 Mitglieder, die zusammen einen Jahresumsatz von rund 1 Mrd. Euro erwirtschaften, wurden der Inhaber der Neumarkter Lammsbräu, Dr. Franz Ehrnsperger, und die Inhaberin der Hofpfisterei, Nicole Stocker, gewählt. Beide stellten fest, dass die Ökobranche zwar ein erheblicher Wachstumsmarkt sei, die Ökoanbauflächen in Bayern jedoch nicht mehr ausreichten, um die Rohstoffversorgung zu decken. Diese Entwicklung sei nicht nur aus ökologisch-nachhaltigen Gesichtspunkten bedenklich, sondern entziehe den Unternehmen der Branche auch wirtschaftlich den Boden.

Die AoeL Bayern begrüßte in diesem Zusammenhang die Initiative BioRegio Bayern 2020 des Münchener Landwirtschaftsministeriums. Ressortchef Helmut Brunner hat als Ziel der Landesregierung ausgegeben, die Erzeugung von Ökoprodukten im Freistaat bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln.

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