Hofübergabe

Leserfrage: Hof erst an Sohn, dann an Enkel? Premium

Wie kann eine Hofübergabe zunächst an den Sohn und später an den Enkel rechtlich abgesichert werden? Hier die Antwort auf unsere Leserfrage.

Wie kann eine Hofübergabe zunächst den Sohn und später an den Enkel rechtlich abgesichert werden? Hier die Antwort auf unsere Leserfrage.

Frage: Ich bin Landwirt, 88 Jahre alt, und möchte meinen Betrieb lebzeitig zu Eigentum an meinen Sohn übertragen, der den Betrieb seit 28 Jahren gepachtet hat,. Gleichzeitig möchte ich sicherstellen, dass mein Sohn den Betrieb später an meine Enkel überträgt. Wie kann ich dies rechtlich umsetzen?

Antwort: Im Rahmen der Hofübergabe unter Lebenden gibt es zwei Möglichkeiten:

1.Möglichkeit: Wenn bereits feststeht, zu welchem Zeitpunkt Ihr Enkel von Ihrem Sohn den Hof übertragen erhalten soll (beispielsweise beim 65. Geburtstag Ihres Sohnes), kann bereits heute ein aufschiebend bedingter Hofübergabevertrag zwischen Ihrem Sohn und Ihrem Enkel geschlossen werden, der Wirksamkeit erlangt mit Vollendung des dort genannten Zeitpunkts (z. B. 65. Geburtstag). Es müsste dann im Anschluss an Ihre Hofübergabe auf Ihren Sohn Ihr Sohn einen aufschiebend bedingten Übergabevertrag mit seinem Sohn (Ihrem Enkel) abschließen. Denkbar wäre sogar, dass in einem einzigen Vertrag Sie den Hof auf Ihren Sohn übertragen, dieser ...

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Artikel geschrieben von

Anne Schulze Vohren

Redakteurin Betriebsleitung

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Diskussionen zum Artikel

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von Herbert Platen GbR

@ Redaktion

Ich glaube Sie haben die Frage nicht richtig gelesen oder falsch wieder gegeben. Der Herr spricht von Sohn und von meine Enkel (Mehrzahl) und nicht meinem Enkel. Ich vermute das der Pächter /Sohn kinderlos ist und der Sohn aber Geschwister hat die Kinder haben. Damit der Hof aber sicher in der Familie bleibt und nicht von seinem Sohn/Pächter eventuell anderweitig weitergegeben oder verkauft werden kann hat der Herr sich vielleicht so etwas in Erwägung gezogen. Mit freundlichen Grüßen

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