Löwenstein vermutet Strategie zur Industrialisierung der Landwirtschaft

Die nationale Umsetzung der EU-Agrarreform ist nach Ansicht des Vorsitzenden des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, vom Scheitern bedroht, weil der deutsche Gesetzesvorschlag die seiner Meinung nach ohnehin geringen Ansätze zur Ökologisierung der Landwirtschaft wirkungslos mache.

Die nationale Umsetzung der EU-Agrarreform ist nach Ansicht des Vorsitzenden des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, vom Scheitern bedroht, weil der deutsche Gesetzesvorschlag die seiner Meinung nach ohnehin geringen Ansätze zur Ökologisierung der Landwirtschaft wirkungslos mache.
 
Bekanntlich will das Bundesagrarministerium auf sogenannten „ökologischen Vorrangflächen“ Pflanzenschutz und Mineraldünger zulassen. „Ökologische Vorrangflächen haben aber die Aufgabe, der Natur Vorrang zu gewähren. Pestizide sind dafür gemacht genau das zu verhindern“, kritisiert Löwenstein.
Er ist überzeugt, dass der Gesetzentwurf zu einer politischen Strategie gehört, die europäische Landwirtschaft in die Industrialisierung zu treiben. „Wenn das Gesetz so umgesetzt würde, hätte Deutschland eine große Chance in Richtung zukunftsfähige Landwirtschaft vertan.
Jetzt sind Bundestag und Bundesrat gefragt das Gesetz nachzubessern“, so der Biolandwirt.
 
Landwirte müssen zukünftig 5 % „ökologischen Vorrangflächen“ ausweisen. Nur dann erhalten sie ihre Direktzahlungen in voller Höhe.

Hintergrund:
Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Durchführung der Direktzahlungen (26.2.2014)


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