Brief

Maas will deutsche EU-Zahlungen deckeln – Agrarhaushalt in Gefahr? Plus

Deutschland will künftig nicht mehr als 1 % des Bruttonationalproduktes nach Brüssel überweisen. So kann aber das bisherige Niveau des EU-Agrarhaushaltes nicht mehr gehalten werden.

Das Auswärtige Amt plant, für den künftigen Mehrjährigen Finanzrahmen der EU von 2021 bis 2017 nur maximal 1 % des Bruttonationalproduktes (BNE) zu bezahlen. Das bringt aber den EU-Agrarhaushalt in Gefahr, mahnt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) in einem Brief an Außenminister Heiko Maas (SPD), der top agrar vorliegt.

„Diese Verhandlungslinie führt in der Konsequenz zu einem deutlichen Widerspruch zur Vereinbarung im Koalitionsvertrag, wonach Deutschland eine Finanzausstattung der Gemeinsamen Agrarpolitik auf bisherigem Niveau anstrebt“,...

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Diskussionen zum Artikel

von Annette Eberle

1 %

Wir zahlen von allen Ländern den höchsten Beitrag, und lassen uns von der EU vorführen ( Dungeverorgnung, etc ....). Überall wo anderst ist es so, Wer zahlt bestimmt !!!!!!!!!!

von Rudolf Rößle

Prämien

werden so oder so um mindestens 20 % sinken, wenn die Ostländer auf weit höhere Flächenprämien pochen. Vielleicht muss das ganze Ausgleichs- und Subventionssystem kollabieren, damit wir den Wert unserer Arbeit wieder reell wieder spiegeln können.

von Willy Toft

Will Herr Maas uns jetzt direkt unterstützen?

Da könnte die Landwirtschaft allen "Deutschen Extras" gerecht werden, wenn diese "Einsparung" direkt an die Landwirte ausgezahlt wird! Wir werden all unsere Auflagen und Vorgaben nie aus dem Markt bezahlt bekommen, dass weiß auch unsere "Regierung"!

von Otto Klapfenberger

1% des BNE

Bedeutet eine Verdoppelung der Zahlungen von knapp 20Mrd € auf dann 38 Mrd € an die EU. Wo ist da welche Verhandlungsposition? Mit dem Geld kann man die Agrarzahlungen locker vervierfachen! Abgesehen davon sind unsere Politiker nicht mehr ganz dicht, wie die unsere Steuern in der ... mehr anzeigen

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