Mobilfunk: Dobrindt stellt 5G-Strategie vor

Im Alltag wird schnelles Internet – auch für die Agrarbetriebe – immer wichtiger. Zukünftig kommunizieren weltweit Milliarden Gegenstände, Sensoren oder Maschinen drahtlos miteinander. Der Zugang zum Internet der Dinge erfolgt dabei zunehmend mobil.

Im Alltag wird schnelles Internet – auch für die Agrarbetriebe – immer wichtiger. Zukünftig kommunizieren weltweit Milliarden Gegenstände, Sensoren oder Maschinen drahtlos miteinander. Der Zugang zum Internet der Dinge erfolgt dabei zunehmend mobil. 5G ist die Schlüsseltechnologie im Zeitalter der Vernetzung, wie Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt am Mittwoch bei der Vorstellung seiner Strategie für den Ausbau des Mobilfunknetzes sagte.
 
„Wir wollen, dass Deutschland bis 2025 ein hochleistungsfähiges 5G-Netz bereitstellt. Mit der Strategie bringen wir 5G in die Fläche: Wir forcieren den Netzrollout, stellen Frequenzen bereit und erproben 5G in Städten und Kommunen“, sagte der Minister.
 
Wesentliche Maßnahmen der Strategie:

  • Frequenzen bereitstellen
    Schon heute sind den Mobilfunknetzbetreibern in Deutschland für 5G nutzbare Frequenzen zugeteilt. Weitere Frequenzen sollen dem Markt schnell bereitgestellt werden. Für das 2-GHz-, bzw. 3,5-GHz- Spektrum soll dies 2018 geschehen.
  • Netzrollout forcieren
    Mobilfunk-Basisstationen müssen mit leistungsfähiger Glasfaser angebunden werden. Zudem sollen z.B. Laternenmasten und Ampelanlagen für den Aufbau von Netzen in Innenstädten genutzt, öffentliche Liegenschaften von Bund, Ländern und Kommunen leichter zugänglich gemacht werden.
  • 5G in Städten und Kommunen zur Anwendung bringen
    Im urbanen Umfeld sollen Anwendungen für die Smart City erprobt werden - von der intelligenten Stromversorgung über Smart Homes, die Mobilität 4.0 bis zur digitalen Verwaltung. Der Bund startet einen Wettbewerb für Kreise, Städte und Gemeinden, in dem diese Ideen für konkrete Projekte einreichen können. Das vom BMVI eingesetzte "Dialogforum 5G" wird fortgeführt und die Forschung vorantreiben.

Auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hob die Bedeutung schneller Verbindungen hervor: „Die Digitalisierung ist die Zukunftsfrage für die Ländlichen Räume und für die Zukunft der Landwirtschaft. Wir brauchen 5G nicht nur in Frankfurt und Hamburg, wir brauchen die Zukunft auch in der Eifel und in der Altmark. Darum habe ich mich bei der  Entwicklung der 5G-Strategie der Bundesregierung nachdrücklich dafür eingesetzt, diese Technologie flächendeckend in Deutschland einzuführen. Wir müssen sicherstellen, dass die Potentiale einer neuen digitalen Infrastruktur den Menschen in Stadt und Land gleichermaßen zur Verfügung stehen“, sagte er.


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