Gegen Bodenspekulation

MV will im großen Stil BVVG-Flächen kaufen Plus

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern wehrt sich gegen die zunehmende Spekulation auf Boden und den Ausverkauf des Landes an Investoren. Minister Backhaus will nun BVVG-Flächen übernehmen.

Mecklenburg-Vorpommern will Presseberichten zufolge mehrere tausend Hektar Land von der bundeseigenen Verwertungsgesellschaft BVVG übernehmen. Diese besitzt noch 40.000 ha.

Wie der NDR berichtet, will Agrarminister Dr. Till Backhaus diese Flächen so vor möglicher Bodenspekulation schützen und sie jungen Landwirten und Startup-Unternehmen geben, die eine ökologische Nutzung anstreben.

Schon jetzt ist das Land MV der größte Bodeneigentümer in Mecklenburg-Vorpommern, so der Sender weiter. Besonderes Augenmerk legt der SPD-Minister offenbar auf Flächen, die in Trinkwasserschutzgebieten liegen und an solche Gewässer grenzen. Diese sollen nach dem Willen des Landesagrarministeriums vorzugsweise zur Renaturierung oder auch zum Schutz der natürlichen Ressourcen eingesetzt werden. Der Fokus liege vor allem auf Trinkwasserschutz, Artenschutz und Klimaschutz, so Backhaus.

Größtes Problem dürfte jetzt aber sein, ob sich das Land und die BVVG auf einen akzeptablen Preis für die Flächen einigen können, heißt es. Derzeit liegt der Kaufpreis bei rund 23.000 Euro pro Hektar. Für die von Backhaus anvisierten Flächen würden demnach rund 25 Millionen Euro fällig, die...


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