Wölfe

Neue Diskussion um Problemwölfe Plus

Der auf Nutztiere spezialisierte Wolf GW717 ist immer noch nicht geschossen, die Diskussion um die Wolfsjagd wird heftiger. Ein neues Buch will das Thema versachlichen.

Der seit Anfang des Jahres zum Abschuss frei gegebene Wolf GW717 aus dem Rodewalder Rudel in Niedersachsen ist immer noch auf freiem Fuß. Monat für Monat wird die Abschussgenehmigung verlängert. Das Problem ist auch, dass er nicht besendert ist und mit bloßem Auge nicht von seinen Nachkommen unterschieden werden kann. Seit Dezember 2018 versucht nach einem Bericht des Politikjournals „Rundblick“ die Tierärztliche Hochschule im Auftrag des Umweltministeriums, Wölfe mit Schlingen- oder Kastenfallen oder Soft-Catch-Traps einzufangen und mit Sendern auszustatten. Die Wölfe gehen aber nicht in die Falle.

Debatte um die Wolfsjagd

Im Niedersächsischen Landtag gab es vergangene Woche zudem erneut eine Debatte über die Wolfsjagd. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies gehen laut Medienberichten die Pläne des Bundesumweltministeriums zum Umgang mit problematischen Wölfen nicht weit genug. „Der Kompromiss auf Bundesebene erfüllt ganz wesentliche Teile des Handlungsbedarfs in Niedersachsen nicht und stellt mich nur begrenzt zufrieden“, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag im Landtag und kündigte weiterhin Druck in Berlin machen zu wollen. Nach den Plänen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze sollen Wölfen auch dann geschossen werden können, wenn...

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