Neues Humanawerk peilt Verarbeitung von 30. Mio. kg Milch zu Babynahrung an

In Strückhausen geht der Komplettumbau des Babynahrung-Werkes der Marke Humana in den Endspurt. „Die Prozesstechnik ist weitgehend installiert, sodass die ersten Funktionschecks bereits laufen“, sagt Gerhard Baalmann, Managing Director der DMK Baby Strückhausen GmbH.

Humana-Werk Strückhausen (Bildquelle: DMK)

In Strückhausen geht der Komplettumbau des Babynahrung-Werkes der Marke Humana in den Endspurt. „Die Prozesstechnik ist weitgehend installiert, sodass die ersten Funktionschecks bereits laufen“, sagt Gerhard Baalmann, Managing Director der DMK Baby Strückhausen GmbH.
 
Die Validierung der Anlagentechnik starte im März, April und werde Schritt für Schritt in den Folgemonaten fortgeführt, teilt das Deutsche Milchkontor weiter mit. Ab der zweiten Jahreshälfte soll in Strückhausen Babynahrung in Pulverform hergestellt werden. CEO Ingo Müller: „Der Markt für Babymilchnahrung wächst weltweit jährlich um etwa fünf Prozent. Wir wollen mit der neuen Heimat für Humana unsere Erfolgsmarke stabilisieren und verlorenen Boden schnell wieder gutmachen.“

Vom alten Werk ist lediglich die Außenhaut geblieben, die Gebäude wurden vollständig entkernt. Die vorhandenen Gebäude, Trocknungsanlagen sowie die existierende Prozesstechnik der 112.000 Quadratmeter großen Produktionsstätte müssen so angepasst werden, dass der Standort die strengen Hygiene-Auflagen für die Herstellung von Babynahrung erfüllen kann.

Seit Ende 2017 sind rund 80 Mitarbeiter am Standort Strückhausen beschäftigt, bis 2020 soll sich ihre Zahl auf 200 erhöhen. Der Plan: Künftig werden an dem DMK-Standort jedes Jahr 30 Millionen Kilogramm Milch aus gentechnikfreier Fütterung (GVO-frei) für den deutschen und internationalen Markt verarbeitet.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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