EUROPA/EU-Wahlen/FDP-Spitzenkandidatin

Nicola Beer soll für Europa liberale Prozentpunkte steigern

Nicola Beer soll für die Freien Demokraten bei den EU-Wahlen im Mai punkten. In 2014 kam die FDP auf ein mageres Ergebnis von 3,4 %. Dieses Ergebnis will FDP-Chef Christain Linder verdreifachen und auf eine zweistelliges Ergebnis bringen.

Die Freien Demokraten Deutschlands (FDP) haben am Sonntag in Berlin bei ihrem Europaparteitag die FDP-Generalsekretärin Nicola Beer zur Spitzenkandidatin für die Europawahlen am 26. Mai gewählt. Sie erhielt knapp 86 Prozent der Delegiertenstimmen. Europa ist für die 49jährige hessische Politikerin kein Neuland.

Von 2009 bis 2012 war sie Staatssekretärin für Europaangelegenheiten im Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa. Mit ihren Insider-Kenntnissen der europäischen Strukturen soll sie das Ergebnis der Liberalen in EU zweistellig verbessern.

FDP-Parteichef Christian Lindner hatte am Vorabend des Europa-Parteitags vor Mitgliedern in Anspielung auf das magere EU-Wahlergebnis der FDP von 3,4 Prozent im Jahr 2014 gesagt, bei den diesjährigen Wahlen im Mai, das EU-Ergebnis verdreifachen zu wollen.

Die Kritik an ihrer Kandidatur im Vorfeld der Wahl wegen ihre Nähe zum Europakritiker Orban wies Beer am Sonntag vor den Parteitagsdelegierten zurück: „Ich habe keinerlei Sympathien für Herrn Orban. Ich habe keinerlei Sympathien für seine Idee von einer illiberalen Demokratie“ sagte sie am Sonntag in Berlin.


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