NRW-CDU gründet Kompetenzteam „Heimat und ländlicher Raum“

Armin Laschet, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der CDU Nordrhein-Westfalen, hat das Kompetenzteam „Heimat und ländlicher Raum“gegründet. Mit im Team ist Christina Schulze Föcking, NRW-Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt.

Armin Laschet, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der CDU Nordrhein-Westfalen, hat das Kompetenzteam „Heimat und ländlicher Raum“gegründet. Mit im Team ist Christina Schulze Föcking, NRW-Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt.

Gemeinsam mit dem Kommunalexperten der CDU-Landtagsfraktion, André Kuper, und dem Sprecher des Aktionsbündnisses ländlicher Raum, Max Freiherr von Elverfeldt soll sie "in den Verhandlungen über eine Regierungsbildung die Interessen und Belange des ländlichen Raumes in Nordrhein-Westfalen vertreten", sagte Laschet am Montag in Münster.

Laut den Westfälischen Nachrichten ist Schulze Föcking die Agrarexpertin der CDU-Landtagsfraktion. Ihre Fokussierung auf das Thema Landwirtschaft in dem Team lehnte Laschet jedoch ab. "Alle drei machen alles zusammen." Der Bereich "Heimat und ländlicher Raum" ist nach Angaben des CDU-Bezirkschefs Karl-Josef Laumann ein Querschnittbereich. Dort hinein gehöre das Thema Digitalisierung ebenso wie die Kommunalfinanzen und natürlich das Thema Agrar.

Grundbesitzerverband freut sich über Nominierung von Elverfeldt

Die Familienbetriebe Land und Forst NRW begrüßen die Gründung. Diese Entscheidung sei ein wichtiger Schritt, um den Interessen des ländlichen Raums in der Landespolitik wieder mehr Gehör zu verschaffen. Nach der Landtagswahl am 14. Mai soll das Experten-Team die Interessen und Belange der ländlichen Bevölkerung in die Verhandlungen über eine Regierungsbildung einbringen.
 
Teammitglied Elverfeldt ist seit 2011 Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst NRW und setzt sich in dieser Funktion für eine standortgerechte und nachhaltige Bewirtschaftung der Natur und Umwelt, die Anerkennung der Leistungen der Land- und Forstwirtschaft, den Erhalt der Verfügungs- und Nutzungsfreiheit des Eigentums und die Allgemeinwohlverpflichtung des Grundeigentums ein. Die Berufung ihres Vorsitzenden sehen die Familienbetriebe Land und Forst als wichtiges Signal und Bestätigung ihrer Arbeit in den letzten Jahren. So habe man mit viel Engagement auf handwerkliche Fehler und die einseitige ideologische Ausrichtung von Gesetzesvorhaben wie dem Landesnaturschutzgesetz oder dem Landeswassergesetz durch das grün geführte Umweltministerium in Düsseldorf hingewiesen.
 
„Mit dieser einseitigen Politik seitens der Landesregierung und des grün geführten Umweltministeriums in NRW muss Schluss sein. Ich freue mich, den Anliegen der Menschen in ländlichen Regionen wieder mehr politisches Gehör zu verschaffen. Stadt und Land dürfen nicht länger politisch gegeneinander ausgespielt werden“, so Elverfeldt.
 
Elverfeldt, 53, ist seit 2011 Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst NRW und seit 2016 stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes der Familienbetriebe Land und Forst. Er ist Sprecher des Aktionsbündnisses ländlicher Raum, einem Zusammenschluss von 16 Fachverbänden und 600.000 Mitgliedern in NRW. Für die CDU ist er  Mitglied des Kreistages in Kleve und Vorsitzender des Ortsverbandes in Weeze. Elverfeldt ist Land- und Forstwirt, verheiratet und hat vier Kinder.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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