Interessenausgleich

NRW schreibt Stelle einer oder eines Tierschutzbeauftragten aus

Ein oder eine Tierschutzbeauftragte(r) soll in NRW künftig durch Verknüpfung privater und staatlicher Tierschutzinteressen den Tierschutz weiter stärken.

Wie Ende 2019 angekündigt, hat das Umweltministerium von Nordrhein-Westfalen die Stelle einer oder eines Tierschutzbeauftragten öffentlich ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endet am 26. August 2020. Eine Fachtierarztqualifikation für den Tierschutz sowie aktive berufliche und ehrenamtliche Tätigkeit im Tierschutz sind Voraussetzungen für eine Bewerbung.

"Um tragfähige Veränderungen im Tierschutz und insbesondere in der Nutztierhaltung zu etablieren, müssen wir mit allen Beteiligten einen konstruktiven Dialog führen. Die oder der Tierschutzbeauftragte soll eine Beratungs-, Vernetzungs- und Informationsrolle zwischen Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und den Überwachungsbehörden ausfüllen. Die neue Position soll im Stabsbereich angesiedelt werden und in der Verknüpfung privater und staatlicher Tierschutzinteressen dazu beitragen, den Tierschutz in Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken", erklärte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser.

Der oder die Tierschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen soll sich im Zusammenwirken mit dem Tierschutzreferat und dem Tierschutzbeirat des Landes fach- und lösungsorientiert für eine stetige Verbesserung des Tierschutzes in der Gesellschaft einsetzen. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören neben der Beratung der Ministerin, der Tierschutzverbände, der Tierärztekammern, der für den Tierschutz zuständigen Behörden sowie der Tierhalter und Wirtschaftsbeteiligten auch die Unterstützung der für den Tierschutz zuständigen Behörden sowie die Beantwortung von Bürgeranliegen zu relevanten Tierschutzfragestellungen.

Als zukünftige/r Vorsitzende/r des Tierschutzbeirates soll die Person auch dem ehrenamtlichen Tierschutz in Nordrhein-Westfalen eine Stimme geben. Die Position soll politisch unabhängig, von tierschutzfachlichen Erkenntnissen geleitet und mit Blick auf die Erzielung eines gesellschaftlichen Konsenses ausgeübt werden.


Diskussionen zum Artikel

von Wilhelm Grimm

Die Heerscharen an Gutachtern, Beratern, Psychologen und Beauftragten für unser Wohlergehen

kosten viel Staatsknete. Das wird man gegen uns aufrechnen und sagen: Das kriegen wir im Ausland billiger. Die Teuersten von allen werden aber die Green-Doof Bremser, Die wollen Naturschutz und keine landwirtschaftliche Nutzung. und suchen immer noch nach dem Perpetuum mobile.

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