Agrarpaket

Otte-Kinast: Merkel muss Agrarpolitik zur Chefsache machen

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast ist der Ansicht, dass sich jetzt die Bundeskanzlerin beim Agrarpaket einklinken muss, weil Klöckner und Schulze es allein nicht schaffen.

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) dazu aufgefordert, den Konflikt um die Agrarpolitik zur Chefsache zu machen, meldet die dpa.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) seien mit der Bewältigung der Problematik überfordert, sagte Otte-Kinast am Dienstag bei einer Protestkundgebung von rund 2000 Landwirten in Hannover. "Die beiden Ministerinnen kriegen das nicht hin mit den Zielkonflikten", meinte Otte-Kinast. "Ich wünsche mir, dass die Kanzlerin sich das zur Chefsache macht, die Landwirtschaft gehört ins Kanzleramt."

Die Redaktion empfiehlt

Nach den deutschlandweiten Protesten von Bauern nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Agrarpolitik in die Hand. Sie will mit Agrarministerin Klöckner zu einem Landwirtschaftskongress einladen.

Angesichtes der heutigen Bauernproteste hat Agrarministerin Klöckner ein nationales Dialogforum zur Landwirtschaft vorgeschlagen. Es soll zur Verständigung mit der Gesellschaft führen.

Der Bauernbund Brandenburg fordert Ministerin Klöckner auf, sofort das Agrarpaket zurückzunehmen und keine "faulen Kompromisse" mehr mit der Naturschutzlobby zu machen.

Proteste von Bauern

Politik reagiert auf Bauerndemos

vor von Stefanie Awater-Esper

Im Vorfeld der heute in vielen Städten stattfindenden Bauerndemos melden sich zahlreiche Politiker zu Wort. Die Ministerinnen Klöckner und Schulze verteidigen ihr Agrarpaket.


Diskussionen zum Artikel

von Willy Toft

Wer noch nie mit, oder von der Landwirtschaft gelebt hat, kann gar nicht ermessen, was.....

zurzeit die Menschen auf den Höfen bewegt. Zum Nachdenken kommen die "Regierenden" schon. Jetzt dürfen wir nicht nachlassen. Lang anhalten tut kriegen, sagt man bei uns, das Feuer ist heiß, jetzt müssen wir das Eisen schmieden!

von Bernhard ter Veen

wer den Chef

oder in dieser Sache die Chefin dazu aufruft "seine ihm auferlegte Arbeit" zu erledigen, weil er -oder sie- offenbar nicht in der Lage ist, diese in der ihm oder ihr auferlegten und unter EID geschworenen Weise zu erledigen, gehört SOFORT aus dem ihm oder ihr auferlegten Amt oder ... mehr anzeigen

von Gerd Uken

Frau Otte Kinast soll man erst den

eigenen Stall ausmisten es fängt ja schon bei den Messtellen u d den roten Gebieten an. Und die Drohung von Frau Klöckner mit den Sozialausgaben kürzen sollte man auch nicht vergessen.......so geht man nicht miteinander um. Sich dann noch hinter einem Termin mit Bauer Willi zu ... mehr anzeigen

von Friedhelm Brand

Das wird eventuell nach hinten losgehen

Ich weiß nicht, ob Frau Merkel bis jetzt Zeit und Lust hat, sich um einen so unbedeutenden Zweig wie die Landwirtschaft zu kümmern. 2016 waren noch 570.000 Menschen in der Landwirtschaft direkt beschäftigt. Inklusive mitarbeitender Familienmitglieder (Unwort. Gibts sonst nirgends.) und ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Das "Peter-Prinzip" in seiner vollen Wirkung!

Das Peter-Prinzip basiert auf einer These des Soziologen Dr. Laurence J. Peter (1919 – 1990). Diese besagt, dass jeder, der Mitglied in einer komplexen Hierarchie ist, so lange befördert wird, bis er seine absolute Unfähigkeit erreicht hat. Folglich wird jede Position irgendwann von ... mehr anzeigen

von Hans Merk

Merkel soll Klöckner durch jemanden mit Hirn ersetzten

und wir machen das mit Ruckwied und seinen alten Männer!

von Eike Bruns

Oha Frau Otte -Kinast,

wenn das man nicht nach hinten los geht. Beim Lieferstop haben ähnlich viele Bauern gehofft das es zu unserem Wohle gerichtet wird. Wenn jetzt Frau Merkel (CDU) von Ihnen (CDU) gesagt bekommt Sie soll es richten, welchen neuen Schwung können wir dann erwarten? Die CDU regiert doch schon ... mehr anzeigen

von Renke Renken

Merkel Landwirtschaftspolitik

zur Chefsache machen - ihr haben wir das doch mit zu verdanken, wo wir jetzt stehen. Und Klöckner hat nicht den Arsch in der Hose auf den Tisch zu hauen oder wie oder was?

von Malte Voerste

Als wäre es nicht schlimm genug

Gott bewahre uns

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Auf Kommentar antworten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen