Niedersachsen in der EU

Otte-Kinast sieht Gefahr einer GAP-Finanzierungslücke ab 2021 Premium

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin fordert Verlängerung der Übergangsphase zur GAP-Reform. Otte-Kinast führt am Donnerstag Gespräche mit Kommission und Parlament in Brüssel

Beim Start der Strategiekonferenz „Agrarische Intensivregionen neu denken“ in der niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel äußerte Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast am Mittwoch die Befürchtung einer Zahlungsunterbrechung für die Landwirte durch den schleppenden Fortgang der GAP-Reform ab dem Jahr 2021

Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin sieht die Gefahr einer Finanzierungslücke auf die Landwirte zukommen, wenn die EU-Kommission den Übergangszeitraum bei der Umsetzung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nicht verlängere. Die EU-Kommission habe bisher signalisiert, dass sie Überbrückungshilfen bis zum geregelten Anlaufen der GAP für ein Jahr sicherstellen wolle. Dies reiche nach Einschätzung von Otte-Kinast jedoch nicht aus.

„Meine Sorge ist, dass wir eine Förderlücke zwischen 2021 und 2023 bekommen. Es ist zu befürchten, dass es angesichts der Neugestaltung der GAP erst 2023 richtig losgeht.“

Daher forderte die...

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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