Bundesratsantrag

Otte-Kinast will Videoüberwachung in Schlachthöfen Premium

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast möchte, dass die Schlachthöfe künftig bundesweit videoüberwacht werden. Anfang Februar will die niedersächsische Landesregierung dazu einen Bundesratsantrag auf den Weg bringen.

Obwohl die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen die Schlachthöfe Bad Iburg, Oldenburg und Laatzen über mögliche Tierschutzverstöße noch laufen, hat Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast die Schlachthofkontrollen verschärft und das umgesetzt, was sie Mitte November im Landtag angekündigt hat. „Seitdem ist viel passiert“, erklärte die Ministerin gegenüber top agrar online. „Im Dezember haben verpflichtende Schulungen bzw. Dienstbesprechungen für alle amtlichen Tierärzte in Niedersachsen zum Thema „Tierschutz an Schlachthöfen“ stattgefunden.“ Darüber hinaus seien landesweit einheitliche Kriterien für amtliche Tierschutzkontrollen in Schlachthöfen erarbeitet worden. Das ermögliche den Veterinärbehörden, zusätzliches, gebührenfinanziertes amtliches Personal an Schlachthöfen einzusetzen.

Betäubungsanlagen regelmäßig kontrollieren

„Wir wollen darüber hinaus künftig auch die Betäubungsgeräte und -anlagen der Schlachthöfe regelmäßig durch die technischen...

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Artikel geschrieben von

Dr. Ludger Schulze Pals

Leitung Landwirtschaftsverlag Münster GmbH

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Diskussionen zum Artikel

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von Jörg Meyer

Kameraüberwachnung kann überall Qualität sichern

nicht nur auf Schlachthöfen! Es kann und darf nicht sein dass hier mal wieder eine Ausnahme geschaffen wird!

von Markus Grehl

Rituelle Schlachtung

Werden die dann auch durch Kameras überwacht? Weshalb filmen unsere Freunde nie bei diesen Schlachtungen?

von Gerald Hertel

gab es das nicht schon einmal bei Schlecker

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