Provozierendes Buch greift vegetarischen Mainstream an

Unter dem Titel „Don’t Go Veggie! - 75 Fakten zum vegetarischen Wahn“ haben drei Kenner der Agrar- und Ernährungsbranche Argumente gegen die fleischlose Ernährung gesammelt. Die Autoren sind der wissenschaftliche Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E.

Laut den Autoren ginge es der Erde nicht besser, wenn alle Menschen Veganer wären.

Unter dem Titel „Don’t Go Veggie! - 75 Fakten zum vegetarischen Wahn “ haben drei Kenner der Agrar- und Ernährungsbranche Argumente gegen die fleischlose Ernährung gesammelt.

Die Autoren sind der wissenschaftliche Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E.), Udo Pollmer sowie Georg Keckl vom Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) und der Sozialwissenschaftler und gelernte Landwirt Klaus Alfs.

In ihrem Buch bringen die drei Experten dem Hirzel Verlag zufolge ihr Misstrauen gegenüber „der schönen neuen Veggie-Welt“ zum Ausdruck, verbirgt sich ihrer Ansicht nach doch hinter dem gut Gemeinten oft wenig Gutes. Sie bezweifelten beispielsweise, dass es moralisch besser sei, kein Fleisch zu essen, und fragten sich, warum so viele vegetarisch Lebende aggressiv auf kritische Nachfragen reagierten. Zudem widerlegten die Autoren die Behauptung, dass es der Erde besser ginge, wenn alle Menschen Veganer wären.

Ihre Feststellung „Denkt man den Veganismus konsequent zu Ende, bedeutete seine Universalisierung das Ende unserer bisherigen Zivilisation“ würzen Pollmer, Keckl und Alfs laut Verlag mit „starken Argumenten“. Dies verbänden sie mit dem Wunsch nach Aufklärung und Toleranz und einer ehrlichen Auseinandersetzung mit den Fakten, weg von den oft geschwungenen „moralischen Keulen“.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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