Rechnungsprüfer fordern mehr Transparenz über NGO-Gelder

Die europäischen NGOs nehmen es bei der Transparenz von Milliardentransfers von EU-Förderngeldern zu ihren Gunsten nicht so genau. Dies kritisiert der Europäische Rechnungshof (EuRH) in einem am Dienstag veröffentlichten Sonderbericht über die Kontrollpraxis der EU-Kommission. Zwischen 2014 und 2017 erhielten NGOs rund 11,3 Mrd. Euro aus Brüssel.

Sie fordern als Anwälte der Öffentlichkeit Transparenz und gläserne Taschen von Politikern, Unternehmen und den EU-Institutionen. Die Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) selbst halten es aber mit der Durchsichtigkeit über öffentliche Geldflüsse und Zuwendungen in die eigenen Kassen nicht so genau. Dies kritisiert der Europäische Rechnungshof (EuRH) in einem am Dienstag in Brüssel veröffentlichten Bericht.

Nach Berechnungen des Europäischen Rechnungshofes (EuRH) erhielten europäische NGOs von 2014 bis 2017 allein von der EU-Kommission insgesamt 11,3 Milliarden Euro an öffentlichen Fördergeldern. Wer die genauen Nutznießer sind und wofür die europäischen Steuergelder letztlich verwandt werden, bleibt oft im Dunklen, kritisiert der EuGH in einem am Dienstag in Brüssel veröffentlichten Spezialreport mit dem Titel „Transparenz von EU-Fördertöpfen zugunsten von NGOs“.

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