Rukwied schwört Kreisobmännern ein: „Nur gemeinsam sind wir stark!“

Bei der Kreisobmännertagung des BBV hat DBV-Präsident Joachim Rukwied vor 144 Ehrenamtlichen deutlich gemacht, dass die Zusammenarbeit der Landwirte von entscheidender Bedeutung ist. „Wir sind nur stark, wenn wir gegenüber Politik und Gesellschaft mit einer Stimme sprechen“, sagte Rukwied.

DBV-Präsident Rukwied sprach dieses Jahr auf der BBV-Kreisobmännertagung am 27. Oktober 2017 in Herrsching (Bildquelle: DBV)

Bei der Kreisobmännertagung des BBV hat DBV-Präsident Joachim Rukwied vor 144 Ehrenamtlichen deutlich gemacht, dass die Zusammenarbeit der Landwirte von entscheidender Bedeutung ist. „Wir sind nur stark, wenn wir gegenüber Politik und Gesellschaft mit einer Stimme sprechen“, sagte Rukwied, der aktuell auch Präsident des europäischen Bauernverbandes ist.

Trotz unterschiedlicher Ausgangssituationen in den einzelnen Regionen gehe es bei der Arbeit der Bauernverbände auf deutscher und europäischer Ebene darum, einen „gemeinsamen Korridor“ zu finden und so Lösungen im Sinne der Bauernfamilien zu erreichen.

Mit Blick auf erste Details zur nächsten EU-Agrarreform, die jetzt bekannt wurden, sagte Rukwied: „Positiv ist, dass Hogan am bewährten Zwei-Säulen-Modell festhalten will.“ Als völlig inakzeptabel bezeichnete er die Pläne der EU-Kommission, die dazu führen könnten, dass Nebenerwerbsbetriebe und Betriebe mit 'Urlaub auf dem Bauernhof', mit Einkommen aus der Energieerzeugung oder anderen Dienstleistungen künftig bei den EU-Direktzahlungen ausgeschlossen werden. „Die deutschen Landwirte erfüllen weltweit höchste Standards. Die Direktzahlungen sind ein Teilausgleich für diesen Aufwand und die damit verbundenen Mehrkosten. Da kann und darf ein Einkommen außerhalb der Landwirtschaft keine Rolle spielen!“

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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