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Russische Behörden beschlagnahmen ungenutzte Landwirtschaftsflächen

Tausende Hektar ungenutztes Agrarland beschlagnahmen die Behörden in Russland von „skrupellosen Eigentümern“, wie es heißt.

Die regionalen Stellen des Föderalen Aufsichtsdienstes für die Tier- und Pflanzengesundheit in Russland (Rosselkhoznadzor) haben in den ersten neun Monaten 2021 insgesamt 397.000 ha landwirtschaftliche Flächen entdeckt, die von Unkraut oder Sträuchern überwuchert oder mit Bäumen bewachsen waren.

Wie die Behörde mitteilte, folgt darauf eine Aufforderung an die Eigentümer, den Bewuchs zu entfernen und es werden Bußgelder verhängt.

Härter trifft es Grundstückseigentürmer, die ihre Flächen dauerhaft ungenutzt lassen. Im Berichtszeitraum war das für ein Areal von 21.100 ha der Fall, woraufhin Verfahren zum Entzug der Flächen aufgrund der unsachgemäßen Nutzung eingeleitet wurden.

Laut Rosselkhoznadzor wurden in den ersten drei Quartalen 2021 letztlich rund 3.200 ha landwirtschaftliche Fläche von „skrupellosen Eigentümern“ beschlagnahmt; bei 12.700 ha wurden die Pachtverträge gekündigt. Die Behörde wies darauf hin, dass nach dem Verwaltungsgesetzbuch Zuwiderhandelnde für die Nichtnutzung eines landwirtschaftlichen Grundstücks zur Rechenschaft gezogen würden.