Russland findet Wachstumsförderer im amerikanischen Fleisch

In Russland sind unerlaubte Rückstände von Wachstumsförderern in nordamerikanischen Schweine- und Rindfleischlieferungen entdeckt worden. Wie das staatliche russische Aufsichtsamt für Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor) mitteilte, wurde bei Fleischimporten aus Kanada und den USA der Beta-Blocker Ractopamin nachgewiesen.

In Russland sind unerlaubte Rückstände von Wachstumsförderern in nordamerikanischen Schweine- und Rindfleischlieferungen entdeckt worden. Wie das staatliche russische Aufsichtsamt für Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor) mitteilte, wurde bei Fleischimporten aus Kanada und den USA der Beta-Blocker Ractopamin nachgewiesen. Dieser werde in den USA als oft Wachstumsförderer in Futtermitteln für die Mast verwendet.

Die Einfuhr des auf diese Art produzierten Fleisches in die gemeinsame Zollunion mit Weißrussland und Kasachstan sei jedoch streng verboten, machte die Behörde klar. In den begleitenden Veterinärbescheinigungen hätten entsprechende Hinweise auf diese Produktionsmethode gefehlt, was als eklatanter Verstoß zu werten sei.

Wie das Aufsichtsamt weiter mitteilte, müssen amerikanische Schweine- und Rindfleischexporteure nun einen Unbedenklichkeitsnachweis erbringen. Seit dem 7. Dezember 2012 muss für den russischen Markt bestimmte Ware vorher in zertifizierten Laboren in den USA und Kanada auf Rückstände von Wachstumsförderern untersucht und ein entsprechendes Begleitpapier der Sendung beigefügt sein. (AgE)


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