Sachsen-Anhalt: Imker können wieder EU-Fördermittel beantragen

Das Landwirtschaftsministerium von Sachsen-Anhalt hat das Förderverfahren für das neue Imkereijahr eröffnet. Ab sofort können Förderanträge für 2018/2019 gestellt werden. Insgesamt werden für Sachsen-Anhalt Fördermittel in Höhe von 176.000 Euro bereitgestellt.

Bienenstock (Bildquelle: Archiv)

Das Landwirtschaftsministerium von Sachsen-Anhalt hat das Förderverfahren für das neue Imkereijahr eröffnet. Ab sofort können Förderanträge für 2018/2019 gestellt werden. Insgesamt werden für Sachsen-Anhalt Fördermittel in Höhe von 176.000 Euro bereitgestellt.
 
Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert rechnet für dieses Förderprogramm mit einem vollständigen Mittelabfluss - wie in den Vorjahren: „Die Bienenförderung in Sachsen-Anhalt ist ein voller Erfolg! Wir haben jährlich steigende Zahlen an Imkern und immer mehr Bienenvölker. Darüber freue ich mich sehr.“ Seit 2013 ist die Zahl der Imker von 1.214 auf 1.975 gestiegen, die Zahl der Bienenvölker von 10.272 auf 14.931.
 
Das Imkereijahr beginnt am 1. August 2018. Die Förderrichtlinie „Bienenzuchtsektor“, Antragsformulare und ein Merkblatt sind ab sofort im Internet auf folgender Internetseite verfügbar: https://mule.sachsen-anhalt.de/landwirtschaft/imkerei/eu-bienenfoerderung-in-sachsen-anhalt/
 
Antragsberechtigt sind der Imkerverband Sachsen-Anhalt e. V., Imkervereine, die in Sachsen-Anhalt ihren Sitz haben sowie Einzelimkerinnen und -imker, die ihren Sitz in Sachsen-Anhalt haben und ihre Bienen in Sachsen-Anhalt betreuen.
 
Die Anträge sind beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte in 38820 Halberstadt, Große Ringstraße 52 einzureichen.
 
Das Fördervolumen für diese Richtlinie beträgt 176.000 Euro pro Haushaltsjahr und setzt sich aus 50 Prozent Landes- und 50 Prozent EU-Mitteln zusammen.
 
Gefördert werden können unter anderem Schulungen, die Analyse von Honig und Bienenwachs sowie der Erwerb von Königinnen und Drohnenvölkern. Beim Zukauf von Geräten und Ausrüstungsgegenständen gewährt Sachsen-Anhalt mit 80 Prozent bundesweit die höchste Förderquote.
 

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Wilhelm Grimm

Alle wissen es: Das Bienenstzerben ist eine Lüge gewesen.

Dennoch haben die Medien diese Lügen unter`das Volk gejubelt Die Bauern und die Neonicotinoide und überhaupt die Pflanzenschutzmittel seien die Schuldigen am Bienensterben gewesen. Die Pflanzen könnten nicht mehr bestäubt werden und das würde innerhalb kürzester Zeit zur Ausrottung der Menschheit führen. Die Neoncotinoide sind jetzt verboten und Glyphosat soll nach dem Willen unserer Politiker folgen. Wer ist nun dumm und verlogen ? Die Bauern und die Pflanzenschutzindustrie oder die NGOs und ihre Politiker ?

von Gerhard Steffek

Verständnisproblem?

Versteh ich da was falsch, oder hab ich es schon mal richtig gesehen. Das "Bienensterben" war diesem Bericht zufolge kein Bienensterben, sondern ein "Imkersterben", bedingt durch das vorhergehende Bauernsterben, da ja viele Landwirte gleichzeitig auch Imker waren. Ist somit die Aufregung der Grünen nur wieder eine perfide Effekthascherei, um sich ins Gespräch zu bringen und die eigene Kasse zu füllen? Dieser Bericht ist doch hierfür wieder der beste Beweis. Wobei sich die ganze Perfidität offenbart wenn man auf das Datum schaut. Seit 2013 läuft schon dieses Programm. Das heißt, daß in Politik und Praxis schon längst etwas gegen das Bienensterben unternommen wurde, bevor die NGO's wach wurden. D.h. diese NGO's sind nichts anderes als billige Trittbrettfahrer und Aasgeier.

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