Sachsen-Anhalt will Bodenmarkt Regulierung durchbringen Premium

Das Land Sachsen-Anhalt bereitet eine Bundesratsinitiative zur Regulierung des landwirtschaftlichen Bodenmarkts vor. Sie zielt vor allem auf Anteilsverkäufe, share deals, ab. Rückenwind gibt es vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL).

Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert (Grüne) schiebt eine Bundesratsinitiative zum Bodenmarkt an. Darin sollen die Länder die Bundesregierung auffordern, sie bei der Novellierung ihrer Grundstücksverkehrsgesetze zu unterstützen. Konkret schlägt Dalbert nach Informationen von top agrar die Abschaffung der doppelten Grunderwerbsteuer beim Vorkaufsrecht durch die Siedlungs- und Landgesellschaften vor. Außerdem setzt sich Sachsen-Anhalt für eine Verringerung der 95-%-Grenze ein, unterhalb der Steuerfreiheit beim Kauf von Anteilen an landwirtschaftlichen Gesellschaften gilt. Das soll zu einer verbesserten Gleichbehandlung von Anteilsverkäufen und direktem Grunderwerb und damit zu einer größeren Steuergerechtigkeit führen. Dritter Punkt der Initiative ist eine Verbesserung der Transparenz auf dem Bodenmarkt durch bundeseinheitliche Vorgaben bei der statistischen Erfassung von landwirtschaftlichen Kauf- und Pachtverträgen.

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Union und SPD zeigen sich offen zu Maßnahmen, die die Transparenz auf dem Bodenmarkt erhöhen können. Auch eine Novellierung des Grundstückverkehrsgesetzes sowie Anpassung der Grunderwerbssteuer...

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Eine Antwort von BMEL Staatssekretär Aeikens auf das top agrar-Interview mit Prof. Silke Hüttel und Prof. Martin Odening zur Frage, ob steigende Bodenpreise staatliche Eingriffe notwendig machen.

Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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