EUROPA/Neonikotinoide/Verbot und Zulassung

Schlingerkurs bei Neonikotinoiden angeprangert Plus

Verbote und Weiterzulassungen von Fungiziden rufen Kritiker von Pflanzenschutzmitteln auf den Plan. Nach dem Ende von drei Neonikotinoiden hat der PAFF-Ausschuss am Montag das seit einem halben Jahrhundert angewandte Getreide-Fungizid Chlorothalonil verboten. Die EU-Lebensmittelbehörde hatte gefährliche Abbauprodukte in Gewässern nachgewiesen.

Das Verbot von drei Neonikotinoiden zum Schutz von Bienen und Bestäubern sowie die von mehreren EU-Staaten beantragten Notfallzulassungen vor allem im Rübenanbau in Polen, Tschechien, der Slowakei und Rumänien rufen Kritiker von Naturschutz und ökologischem Landbau auf den Plan.

Wie aus der EU-Kommission am Montag in Brüssel zu erfahren war, stehen neben weiteren Verboten von potenziell insektenschädigenden Pflanzenschutzmitteln offenbar weitere Zulassungen von ebenfalls umstrittenen Fungiziden der Wirkstoffklasse Thiacloprid auf der kommenden Tagesordnung des Ständigen EU-Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel (PAFF).

So stimmte der Ständige EU-Ausschuss für Pflanzen, Tierfutter und...

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Diskussionen zum Artikel

von Uwe Lamparter

Je mehr

in der konventionellen Landwirtschaft verboten wird, desto mehr gleichen sich die beiden Wirtschaftsformen an und Ökö hat kein Alleinstellungsmerkmal mehr...

von Wilhelm Grimm

Häusling hat die nächste Sau im Schwitzkasten.

Nach der angeblichen Gefahr für die Bienen durch die die im Abstand von 20cm liegenden Rübenpillen, glaube ich diesen Grünen gar nichts mehr.

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