Schmallenberg-Virus bei totem Lamm in Rheinland-Pfalz festgestellt

Bei einem missgebildeten, tot geborenen Lamm aus dem Norden von Rheinland-Pfalz ist das Schmallenberg-Virus nachgewiesen worden. Wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz mitteilte, handelt es sich um den landesweit ersten Fall in diesem Jahr, während der Virus im letzten Jahr zwei Mal bestätigt worden war.

Bei einem missgebildeten, tot geborenen Lamm aus dem Norden von Rheinland-Pfalz ist das Schmallenberg-Virus nachgewiesen worden. Wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz vergangene Woche mitteilte, handelt es sich um den landesweit ersten Fall in diesem Jahr, während der Virus im letzten Jahr zwei Mal bestätigt worden war.

Mit Blick auf den erneuten Fund rief das Landesuntersuchungsamt die Tierhalter dazu auf, ihre Herden während der nun beginnenden Ablamm- und Abkalbeperiode genau zu beobachten und wenn nötig Geburtshilfe zu leisten. Tote und missgebildete Kälber und Lämmer könnten zur Untersuchung auf das Schmallenberg-Virus an das Landesuntersuchungsamt geschickt werden. Die Kosten für die Untersuchung trage das Land Rheinland-Pfalz.

Das Schmallenberg-Virus wird laut LUA durch Stechmücken von Tier zu Tier und von der Mutter auf den Fötus übertragen. Als Spätfolge einer Infektion mit dem Schmallenberg-Virus bringen trächtige Muttertiere Kälber und Lämmer mit zum Teil stark missgebildeten Gliedmaßen zur Welt, was bei der Geburt zu Komplikationen führen kann. Viele der betroffenen Jungtiere werden entweder schon tot geboren, verenden kurz nach der Geburt oder müssen eingeschläfert werden. Die trächtigen Muttertiere zeigen oft nur vorübergehende Krankheitssymptome wie Fieber, Durchfall und einen deutlichen Rückgang der Milchleistung.

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