Nach Unstimmigkeiten

Schulze und Klöckner machen Runden Tisch Insektenschutz doch zusammen Premium

Beim Insektenschutz raufen sich Umwelt- und Landwirtschaftsministerium doch zusammen. Es gibt einen neuen gemeinsamen Termin, zu dem auch Landwirtschaftsverbände geladen sind.

Nach einigem hin und her gibt es nun einen neuen gemeinsamen Termin für den Runden Tisch Insektenschutz der Bundesregierung. Er findet am 20. November mit den Ministerinnen für Umwelt Svenja Schulze und Landwirtschaft Julia Klöckner statt. Das bestätigen beide Ministerien gegenüber top agrar.

Ende vergangener Woche hatte sich Klöckner in einem deftigen Brief bei Schulze darüber beschwert, dass sie bei der Planung und Terminfindung zum Runden Tisch Insektenschutz außen vorgelassen worden sei. Ergebnisse zu Gunsten der Sache und der Schulterschluss auch mit der Landwirtschaft würden dadurch gefährdet, hatte sie geschrieben. Das Bundesumweltministerium (BMU) hatte eine Nichteinbeziehung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) daraufhin dementiert.

Zu dem Runden...

Weiterlesen mit PREMIUM
Jetzt 30 Tage gratis testen
Mehr erfahren

Die Redaktion empfiehlt

Premium

Landwirtschaftsministerin Klöckner hat mit dem Bauernverband über die verfahrene agrarpolitische Lage nach den Bauernprotesten beraten. Auch mit dem Umweltministerium deuten sich wieder Gespräche...

Premium

Der Streit zwischen Agrar- und Umweltministerium kocht hoch. Klöckner beschwert sich in einem Brief, dass Schulze sie bei der Organisation eines Runden Tisches zum Insektenschutz außen vorlässt.

Premium

Das Umweltministerium hat sich mit Einschränkungen für den Pflanzenschutz im Agrarpaket durchgesetzt. Der Kompromiss zu Tierwohllabel und Umschichtung war vorher durchgesickert.

ASP in Westpolen: 80 Kilometer von Grenze zu Brandenburg

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

Schreiben Sie Stefanie Awater-Esper eine Nachricht

Das könnte Sie auch interessieren


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Gregor Grosse-Kock

Was unsere SPDisten

Schaffen ist eine große Landwirtschaft die wir uns noch gar nicht vorstellen können. Gehören abgewählt. Bei so wenig Kanzler gewinnen die wo alle Angst vor haben.

von Diedrich Stroman

Verraten und verkauft werden wir!

Und die Auswirkungen werden mit ein paar Kröten hier und dort zugepflastert! Und dem Löwenstein wird die zweite Säule geschmiert! Keine praktischen Landwirte vertreten, dem Rukwied noch mal die Schuhe putzen, Fakten und genaue Ursachen des Insektensterbens kompett ignorieren und im Rundumschlag bäuerliche Landwirtschaft vernichten und auf dem Mainstream der Politik unterjochen und den jungen der Landjugend jegliche Perspektiven zu entziehen! Beim Autogipfel standen alle Spalier im Kanzleramt, hier erledigen das zwei unerfahrene ideologisch verbrämte Ministerin die Bauern ab zu fertigen!!!!Auf nach Hamburg nächste Woche!!!Bauern wehrt euch und Kämpft, diese Politik haben wir nicht verdient!!!

von Hermann Kamm

Allmecht,

da ist das ding schon gelaufen und die Landwirtschaft wird wiederum verkauft. warum wird dort der Bauernbund nicht dazu eingeladen?

von Henrik Plaas-Beisemann

Nur der DBV?

Was ist mit Land schafft Verbindung oder dem Grundbesitzerverband, etc. . Bei den Umweltverbänden wird bestimmt auch nicht nur der DNR eingeladen. Ich würde schon seitens des DBVs auf eine Erweiterung der Einladungsliste drängen. Im Bereich des Agrarpaketes sind die Interessen der unterschiedlichen Verbände doch sehr deckungsgleich. Wer alleine da sitzt hat es weitaus schwerer.

von Kurt Brauchle

Runder Tisch

In BW ist der Runde Tisch zu Rettet die Biene gestern Abend gelaufen. Die Argumente der Bauern als einer von 60 teilnehmenden Verbänden und Organisationen wurden komplett ignoriert. Das Ding ist gegessen. So macht man das meine Damen.

von Wilhelm Grimm

Mit Sekten kann man über Insekten

keinen Dialog führen. Man holt sich nur giftige Stiche.

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen