Schwarz ist bereit über Fleischabgabe zu diskutieren Premium

In die Debatte über die Finanzierung von mehr Tierwohl kommt neue Dynamik. Der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Werner Schwarz, bietet an, über die Fleischabgabe zu diskutieren. Der Kreis der Befürworter wird größer.

Der Bauernpräsident aus Schleswig-Holstein und Vizepräsident des DBV: Werner Schwarz (Bildquelle: Bauernverband SH)

In die Debatte über die Finanzierung von mehr Tierwohl kommt neue Dynamik. Der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Werner Schwarz, bietet an, über die Fleischabgabe zu diskutieren. Der Kreis der Befürworter wird größer. „Lassen Sie uns über das Für und Wider einer Fleischabgabe diskutieren, ich biete das gerne an“, sagte Schwarz in dieser Woche beim Symposium der Tönnies Forschung in Berlin. Zuvor hatte der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, dafür geworben, über eine Fleischabgabe Geld für die Honorierung von Tierwohlleistungen von Landwirten einzusammeln. Anders als bei einer Steuer biete die Abgabe den Vorteil, dass das Geld gerichtet für die Tierhaltung eingesetzt werden könne und nicht im Staatshaushalt verschwinde, so Schröder. Wie weit darf der Staat in den Lebensmittelmarkt eingreifen? Weiter als Schwarz und Schröder ging in der Diskussion die Hessische Tierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin, sie forderte eine staatliche Lenkung der Lebensmittelpreise. „Die Politik lenkt in so vielen Bereichen wie ...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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