ARD-Mittagsmagazin

Umwelt-Staatssekretär Pronold fordert schärfere Dünge-Regeln Premium

SPD-Staatssekretär Florian Pronold vom Bundesumweltministerium fordert die Landwirte auf, ihren Widerstand gegen die schärfere Düngeverordnung aufzugeben und zu handeln.

Der Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold (SPD), hat die Landwirte aufgefordert, ihren Widerstand gegen zusätzliche Dünge-Beschränkungen aufzugeben.

"Nichtstun oder das wieder auf die lange Bank schieben, wird nicht helfen. Es gefährdet nicht nur unser Grundwasser, sondern es wird auch zu massiven ...

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

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Diskussionen zum Artikel

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von Norbert Post

Nitrat vs Co 2

Es ist kein Problem weniger zu düngen, wenn es nachhaltiger ist, das fehlende Getreide aus den USA, Australien oder Argentinien zu importieren. Wir sollten mal den CO2 Fußabdruck gegen Nitrat setzen. Egal, lass uns lieber den Klimawandel weiter anheizen. Heutzutage wird nichts mehr mit Überlegung und ruhiger Hand gemacht, überall nur noch hektisches Getue, alle sind busy, posten und twittern was das Zeug, meckern, berichten immer schneller und schneller.... und das alles für ein paar Wähler oder follower, wie armselig ist das...

von Jörg Meyer

Warum wurde Foto getauscht?

wo ist das ursprüngliche Foto geblieben?

Anmerkung der Redaktion

Siehe Erklärung unten bei Herrn Schulze Grotthoff

von Rudolf Rößle

Wer

nicht zuhört und konstruktive Zusammenarbeit verhindert provoziert Protest. Viele Landwirte sind mit der zu umsetzenden Praxis nicht zufrieden. Die Art der Ausbringung von Gülle und der zusätzliche Bodendruck beglückt wenig Bauern. Regional unterschiedliche Bedarfswerte finden zu wenig Berücksichtigung usw. usw.

von Anton Schulze Grotthoff

Suggestive Meinungsmache gegen die Bauern um von Ihren eigenen Fehlern jetzt und in der Vergangenheit abzulenken!!!

Das Bundesumweltministerium in Person von Herrn Staatssekretär Pronold (SPD) posiert auf dem Foto mit einem Bienenhotel und dem Plakat Bienensterben ist kein Honigschlecken. Was hat die Düngebeschränkung mit dem Bienensterben zu tun? Fehlt Ihm dazu der nötige Sach- und Fachverstand? Ein kleines Beispiel um seinen Horizont zu erweitern. Anfang März 2019 hatten wir ein paar wärmere Tage, die die Bienenvölker zum ausschwärmen verleiteten. Da die Natur aber noch nicht so weit war, stand den Bienen keine ausreichende Nahrungsgrundlage zur Verfügung. Diese Bienen haben Energie vergeudet, waren somit geschwächt und konnten Ihre Brut nicht mehr ernähren. Die Folge, diese Bienenvölker sind gestorben. Das kann man aber nicht den Bauern anlasten. Bei der Nitratbelastung des Grundwassers muss mal klar gestellt werden, das es doch die rot/grüne Regierung vor Jahren Ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat und für die jetzt rot eingestuften Grundwasserkörper nur die belasteten Messstellen nach Brüssel gemeldet hat. Man muss wissen das die Bewertungsmethode nach dem "Worst Case" Prinzip erfolgt ist, das heißt, ein Brunnen über 50mg/ltr., dann stellt man einen Grundwasserkörper mit ca. 50.000 ha in rot da. In diesem Grundwasserkörper 3.05 werden alleine in einem Teilbereich über 5.000000 cbm bestes Trinkwasser unter 5 mg/ltr. Nitrat gewonnen. Für eine offene Diskussion ist schon lange überfällig, das die Umweltbehörden Ihren gemachten Fehler zugeben und eine transparente, für die betroffenen Bauern nachvollziehbare Bewertung vorlegen. Die "Worst CASE" Bewertungsmethode ist nicht zielführend und dieser handwerkliche Fehler der Umweltbehörden müsste auch nach Brüssel gemeldet werden. Diese Art der Rundumschläge von Politikern, Ministerien und Verbänden nur um Wahrgenommen zu werden, sind nicht länger hinnehmbar. Glaubwürdigkeit und ein vernünftiges Miteinander sieht anders aus.

Anmerkung der Redaktion

Liebe Leser, in einer früheren Version war diese Meldung mit einem Foto von Herrn Pronold bebildert, das ihn mit einem Plakat zum Bienenschutz zeigte. Auch auf dieses Foto bezieht sich Herr Schulze Grotthoff. Das Foto hatten wir getauscht, da es in der Newsmeldung vordergründig um das Düngegesetz und nicht um das Thema Insektensterben geht. Das frühere Foto stammte aus dem Archiv und hatte somit keinen Bezug zu den aktuellen Aussagen Pronolds.

von Renke Renken

Der will wohl

noch mal nach ganz oben und versucht sich bei seinen Parteifreunden anzubiedern, Voll............. !

von Werner Kriegl

Es gibt einen Clown in jeder Klasse

Im Deggendorfer Gymnasium waren der Pronold und der Django Asül. Der eine wurde ein hervorragender Kabarettist und der andere Clown...

von Karlheinz Gruber

Das schlimmste ist,

wir Niederbayern haben unsere Creme de la Creme nach Berlin entsandt. Pronold hat bei uns schon nichts zu Stande gebracht, außer unseren Glauben und die Symbole (Jesus am Kreuz) mit dem Wort "LATTENGUSTL" zu verunglimpfen. Bis heute warten wir auf eine Entschuldigung. Aber bei soviel Hirnschmalz und Sachverstand, kann man keine andere Forderungen und Aussagen von Ihm erwarten. Warum wartet denn eigentlich der gnädige Herr Pronold, daß die Länder die Messstellen machen? Ist er uns sein Ministerium zu D.... dazu? Das schlimme ist, die Politiker sind außerhalb der Strafverfolgung. Darum können die jeden Scheiß sagen und machen ohne in Regress genommen zu werden. Aber SPD und Sachkompentenz ist wie ein Höhlenmensch und Apple. Sonst würde der gnädige Herr und sein Ministerium mal von selber in die Gänge kommen und bei allen Kommunen im Untergrund anfangen, die Hausgärten mit Dünger/ Bodenproben überziehen, Golfplätze kontrollieren usw... Bis hin zum Flächen verbrauch und Lichtverschmutzung. Aber einmal im Amt und schon läuft der warme Regen der Steuerzahlergelder. Ich hoffe es gibt mal ein Amt mit Anwesenheitspflicht für hinter dem Mond. Da wüßte ich etliche Aspiranten.....

von Wolfgang Rühmkorf

Ok, wieder einer vom Fach. Bankkaufmann und Politologe. Bestens qualifiziert für naturwissenschaftliche Empfehlungen. :-/

von Heinrich Roettger

" Die Kommunen sollten sich besser um Ihre eigenen Abwässer Sorgen machen" Herr Staatssekretär

Das Bundesumweltministerium sollte seine eigenen Hausaufgaben erledigen! Stets mit dem Finger auf eine kleine Minderheit von Bauern zu zeigen, die überhaupt noch dafür sorgt , dass die Wasserwerke Nachschub an Trinkwasser erhalten. Die Neubildung von Grundwasser findet.nachweislich hauptsächlich auf unseren landwirtschaftlichen Flächen statt. Wo ist unsere Bezahlung für diese enorme Leistung für die Gesellschaft und Industrie in den urbanen Räumen. Wir Landwirte produzieren tagtäglich frisches Trinkwasser und Sauerstoff für die Städter , welche Kohlendioxid und Schmutzwasser daraus machen. Wo sind die Verursacher von Schmutzwasser und CO2 ??? Diese Frage geht an das "" Nabu Ministerium von Frau Schulze"

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