Spritze umgekippt: 10.000 Liter Brühe drohten auszulaufen

Am 11. Mai ist in der Nähe von Bastorf (Mecklenburg-Vorpommern) ein Traktor mit Anhängespritze von der Fahrbahn abgekommen. Die Spritze mit 10.000 Litern des Mittels "Stabilan" ist dabei in einen Graben gekippt, meldet die Polizei Güstrow. Die Flüssigkeit lief dabei zum Teil aus.

Am 11. Mai ist in der Nähe von Bastorf (Mecklenburg-Vorpommern) ein Traktor mit Anhängespritze von der Fahrbahn abgekommen. Die Spritze mit 10.000 Litern des Mittels "Stabilan" ist dabei in einen Graben gekippt, meldet die Polizei Güstrow. Die Flüssigkeit lief dabei zum Teil aus.

Neben der Feuerwehr mit 40 Einsatzkräften vor Ort wurde ein Gefahrgutzug des Lankreises Rostock gerufen. Diese prüften die Gefährlichkeit und stellten fest, dass es sich bei der dem Pflanzenschutzmittel um eine bereits stark verflüssigte Lösung handelt, die als unbedenklich anzusehen ist. Die restliche Flüssigkeit (7.000 Liter) wurde vor Ort umgepumpt und die Spritze wieder aufgestellt. Auch das Umweltamt vom Landkreis Rostock war vor Ort und entschied, dass der 29-jährige Verursacher für den betroffenen Bereich einen 30 cm tiefen Bodenaustausch vornehmen müsse.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Feinstaub-Kritik: "Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft sind absurd"

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Diskussionen zum Artikel

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von Paul Siewecke

Stabilann ist CCC, ein Wachstumsregler und gehört zu den relativ ungiftigen Stoffen der Agrochemie. Die angeordneten 30cm Bodenaustausch sind auch nur Vorsorge für den Flächenbesitzer, damit er in der Folgekultur keinen Ärger bekommt. Natürlich darf sowas nicht passieren, es hätte ja auch ein Insektizid oder Fungizid sein können. Da hätte die Feuerwehr dann unter Vollschutz arbeiten dürfen.... Aber so: nochmal Glück gehabt!

von Andreas Demann

Stark Verdünnt ist gut! 10000 Liter werden annähernd für 50 ha reichen. Die Menge auf 500 Quadratmeter ist schon nicht ohne. Geht sowas schon in Richtung Gefahrgut Transport?

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