Wolf

Steht eine politische Einigung zum Wolf bevor?

Von der heute beginnenden Umweltministerkonferenz wird ein Signal zur künftigen Handhabung des Wolfes erwartet. Landnutzer und Jäger fordern Areale, in denen der Wolf nicht geduldet wird. Umweltschützer wollen bei der Einzelfallprüfung bleiben.

Der Umgang mit dem Wolf gehört zu den drängendsten Themen, die die Umweltminister von Bund und Ländern ab heute auf ihrer Konferenz in Hamburg diskutieren. Die Länder halten sogar eine Einigung der Agrar- und der Umweltseite zum Umgang mit dem Wolf für möglich. Denn die meisten Minister sind für Umwelt und Landwirtschaft zuständig, darunter die aus den besonders betroffenen Ländern Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Wolf großes Thema im Wahlkampf im Osten

Druck auf eine politische Einigung zum Wolf erzeugen vor allem die bevorstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland. Dort nutzt vor allem die AfD den Streit der Bundesregierung über den Umgang mit dem Wolf aus. Am Wochenende wurde bekannt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel den Wolf zur Chefsache gemacht hat. Das Bundeskanzleramt werde nun selbst eine Lösung für den Umgang mit dem Wolf finden, hieß es. Damit reagiert es auf den seit Monaten schwelenden Streit zwischen dem Bundeslandwirtschafts- und dem Bundesumweltministerium. Das Umweltressort will einen Abschuss erst dann...

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