Vertragskündigung

Streuobst: Kartellamt überprüft Keltereien

Das Landeskartellamt in Stuttgart überprüft, ob sich Keltereien am Bodensee bei der Kündigung langjähriger Lieferverträge für Bioobst abgesprochen haben.

Der Aufschrei unter den Bio-Streuobstbauern im Südwesten war groß, als zu Jahresende zeitgleich die beiden Keltereien Widemann in Bermatingen und Dreher in Stockach die Lieferverträge mit einem Preisniveau von 17 Euro kündigten und stattdessen Verträge mit nur noch 14 Euro pro Dezitonne anboten. Zudem sollten die Erzeuger künftig die Kosten für die Biozertifizierung selbst tragen. top agrar-Südplus berichtete unter: https://www.topagrar.com/suedplus/news/preisverfall-bei-bioobst-kelterei-lenkt-ein-12473028.html?utm_campaign=search&utm_source=topagrar&utm_medium=referral

Nun ermittelt in dem Fall laut der Schwäbischen Zeitung offenbar das Landeskartellamt in Stuttgart. Es bestehe bei der Vertragskündigung der Verdacht von Absprachen. Weitere Auskünfte könne das zuständige Wirtschaftsministerium zum Fall aber noch nicht geben.

Die Keltereien begründeten die Vertragskündigung mit der Marktlage und der zunehmenden Konkurrenz aus dem Ausland.


Diskussionen zum Artikel

von Gerhard Steffek

Zunehmende Konkurrenz aus dem Ausland!

Die Totengräber der Streuobstwiesen schwingen schon mal den Spaten. Mit der Verpflichtung zum Erhalt der Streuobstwiesen haben sich die Grünen damit wieder mal eher als Sensenmann des zu "schützenden Objektes" profiliert denn als wirklicher Bewahrer. Denn mit der billigen Konkurrenz ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Bei Bio wird das Kartellamt aktiv.

Sonst ist aber die große Untätigkeit angesagt.

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