Svenja Schulze wird Bundesumweltministerin

Svenja Schulze, bislang Generalsekretärin der nordrhein-westfälischen SPD, wird künftig das Bundesumweltministerium leiten. Sie löst damit die bisherige Amtsinhaberin Barbara Hendricks ab. Schulze ist Mitglied beim Nabu und bei Slowfood.

Svenja Schulze (Bildquelle: www.svenja-schulze.de)

Svenja Schulze, bislang Generalsekretärin der nordrhein-westfälischen SPD, wird künftig das Bundesumweltministerium leiten. Sie löst damit die bisherige Amtsinhaberin Barbara Hendricks ab.

Schulze wurde 1968 in Düsseldorf geboren, machte 1988 ihr Abitur und schloss ihr Studium der Germanistik- und Politikwissenschaften in Bochum mit dem Magister ab. Als Landtagsabgeordnete ist sie für den Wahlkreis Münster-Süd aktiv. Dem Landtag gehörte sie von 1997 - 2000 und seit Oktober 2004 als Abgeordnete an. Bis zum Regierungswechsel im Jahr 2017 war die Politikerin seit Juli 2010 im Kabinett I und II der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft als Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung tätig. Am 10. Juni 2017 wurde sie zur Generalsekretärin der SPD in Nordrhein-Westfalen gewählt.

Nach der Landtagswahl im Jahre 2000 arbeitete die Wahl-Münsteranerin zunächst bei einer Hamburger Unternehmensberatung und beriet Kommunen und Landschaftsverbände bei deren Reorganisation. Zudem war sie als Rechnungsprüferin tätig. 2003 wechselte sie zu einer international tätigen Unternehmensberatung und hat in Folge Verwaltungen und Krankenkassen auch über Deutschland hinaus beraten. Nach eigener Aussage kennt Schulze Betriebe und Verwaltungen von innen - sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern. Ich wisse einiges über die Stärken und Schwächen der Wirtschaft aus erster Hand. „Diese Erfahrungen sind für meine politische Arbeit - gerade um bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze helfen zu können - ebenso wichtig, wie meine politischen Erfahrungen“, sagt sie.

Schulze ist Mitglied in der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), bei Slowfood und beim Nabu. Bei letzterem macht sie sich nach eigener Aussage für eine nachhaltige Politik stark. „Wir müssen Ökologie, soziale, ökonomische und kulturelle Fragen zusammen denken, damit künftige Generationen und alle Menschen weltweit eine gute Zukunft haben können. Diese schwierige Aufgabe kann nur gelingen, wenn die Umweltverbände weiter Druck machen, wenn sie ein Motor bleiben und das hohe Niveau des Naturschutzes in Deutschland weiter vorantreiben. Daran möchte ich im Rahmen meiner Möglichkeiten mitwirken.“

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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