Tagesthemen: Kommentator kritisiert Ruf nach Dürrehilfe

Detlef Flintz, Leiter Programmgruppe Wirtschaft und Recht beim WDR, hat den Bauernverband am Donnerstagabend in den Tagesthemen für seine Forderungen nach Ausrufung des Notstandes und Dürrehilfen kritisiert. Wörtlich sagte er folgendes...

Detlef Flintz (Bildquelle: WDR)

Detlef Flintz, Leiter Programmgruppe Wirtschaft und Recht beim WDR, hat den Bauernverband am Donnerstagabend in den Tagesthemen für seine Forderungen nach Ausrufung des Notstandes und Dürrehilfen kritisiert.
 
Wörtlich sagte er: „Die Bauern können einem leid tun. (…) Was mich aber ärgert ist das Geschrei derjenigen, die unseren Landwirten das Ganze eingebrockt haben – die Bauernfunktionäre. Die, die ihren Mitgliedern und der Politik weismachen, das man Landwirtschaft im Wesentlichen weiter betreiben kann wie bisher. Für sie ist die aktuelle Dürre ein Ausnahmeereignis – Notstand. Doch nach gefühlt einer Ewigkeit predigen Klimaexperten, Dürren, aber auch Überschwemmungen, wird es in schöner Regelmäßigkeit geben.
 
Also muss man sich als Landwirt drauf einrichten, und dabei aber auch sein eigenes Handeln hinterfragen. Denn die Bauern sind am Klimawandel mit schuld, Stichwort Treibhausgase. Ganz lassen sie sich nicht vermeiden, aber weniger Tiere pro Hektar und ein besonneneres Düngen würden helfen. Und wer auf Spezialisierung und Massenproduktion zu Niedrigpreisen setzt, kriegt dann ein besonders großes Problem, wenn die Produktionskette auf einmal nicht mehr richtig funktioniert. Wie jetzt z.B. , wenn für die vielen Kühe kein Grundfutter mehr da ist.
 
Kleinbäuerliche Landwirtschaft, das klingt romantisch, teilweise sogar naiv. Tatsächlich aber schlagen sich z.B. Biobauern besser durch. Sie bekommen nicht nur mehr Geld pro Ei und Salatkopf, sondern sie haben Eier UND Salatköpfe, sind also breiter aufgestellt. Das reduziert das Risiko. Nebeneinkünfte durch Hofläden oder Ferien auf dem Bauernhof sind auch keine schlechte Idee.
 
Machen wir uns nichts vor: Eine Umstellung, weg von der Intensivlandwirtschaft hin zu einer im Einklang mit der Natur, die wird es nicht zum Nulltarif geben. Unsere Lebensmittel werden teurer. Aber lieber dafür zahlen, als Steuergelder für eine Nothilfe, die zum Dauerzustand wird.“

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Alfons Deter

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von Andreas Gerner

Eigentlich wäre es falsch, für unsere benötigten Hilfen Steuergelder zu fordern. Denn Steuergelder werden gebraucht und bis auf wenige Ausnahmen sinnvoll eingesetzt. Das ist bei der GEZ genau umgekehrt! Die Berichterstattung ist bei Privaten Sendern genauso gut/schlecht und finanziert sich aus Werbeeinnahmen selbst. Also sollten wir folgerichtig fordern, 2018 einen Teil der GEZ Einnahmen(jährlich rund 8 Milliarden) zu erhalten. denn was ist dem Verbraucher am Ende wichtiger? Dass auch morgen noch statt Importmüll ein gesundes Nahrungsmittel vom Landwirt aus der Nachbarschaft im Regal steht, oder ob ARD und ZDF weiter Rekordausgaben für Senderechte(FIFA-WM2018: 218Mio €) raushauen können?

von Uwe Bregler

Diversifizierung, ein tolles Wort für den Kampf ums Überleben. Ja ich habe Ferienwohnungen, davon lebe ich, mit Landwirtschaft hat das aber eigentlich nichts zu tun. Meinen Betrieb habe ich aus mehreren Gründen auf Bio umgestellt, die Verteufelung der konventionellen Landwirtschaft gehört da aber nicht dazu. Mein Betrieb wird sterben dass ist sicher und Herr Flintz hat leider keine Ahnung vom bäuerlichen Leben, da bin ich mir auch sicher.

von Andreas Gerner

Wer sollte sich schämen?

Wer sich jahrein jahraus krumm schuftet, um seine Mitmenschen gesund und erschwinglich zu ernähren, braucht sich nicht dafür schämen, dass er durch Steuergelder unterstützt wird und in extremen Ausnahmejahren Nothilfen in Anspruch nimmt. Wer aber nun schon seit Jahrzehnten seine überflüssigen (weil auch im privaten Fernsehen verfügbaren) Nachrichten nicht ansatzweise wettbewerbsfähig hin bekommt und deshalb allen Bürgern eine Zwangsabgabe(GEZ) auferlegt sein muss, um die antiquierten Strukturen(Auslandskorrespondenten...) künstlich am Laufen zu halten, der müsste doch geradezu versinken in all der Scham!!!

von Josef Kindl

Doch nur keine Aufregung!

Ist eben ein Ahnungsloser....denkt bei den Treibhausgasen nur an die Landwirte..und steigt sicher selbst mehrmals im Jahr ins Flugzeug und in sein Auto....und vonwegen Eier und Salatkopf...sicher beides bei ihm vorhanden....

von Christop Bommes

Bildungsprekariat

Da kann man mal sehen, was 50 Jahre SPD-Kultuspolitik angerichtet haben - ein natur- und wirtschaftswissenschaftliches Bildungsprekariat, das mittlerweile leitende Positionen im öff.-recht. Sektor innehat. Der WDR stand mal für Qualität - das war aber noch eine ganz andere Generation von Reportern, nämlich eine mit Lebenserfahrung und Sachverstand.

von Wilfried Maser

Das einzige was uns langfristig helfen könnte und die Bedeutung der Landwirtschaft wieder ins rechte Licht setzen würde wäre: "kostenloser Hunger für alle" Aber wir Landwirte unternehmen ja alles damit dies ja nicht eintritt.

von Rüdiger Stolle

herr flintz für uns bauern reicht die ernte aber für 81millionen ?

satte menschen denken anders als hungernde,vor siebzigjahren hätte kein Redakteur solche aussagen ausgesprochen, Detlef flintz müsste mal erklärt werden das hier Nahrungsmittel vertroknen und keine autos

von Wolfgang Gries

Recherche ist die Basis journalistischer Arbeit!

Man kann sich des Eindrucks nicht erwähren, das da jemand unbedingt politische Parolen platzieren wollte, die aus dem Mund von Grünen stammen könnten. Landwirte aus meiner Region zeigten sich verständnislos einem derartigen Zynismus gegenüber. Besserwisserische Thesen zu postulieren, deren Grundlagen sehr zweifelhaft sind, helfen nichts. Ein Zusammenhang von "Massentierhaltung" und aktueller Dürre lässt sich, wenn überhaupt daran nicht festmachen. Hätten wir die von Herrn Flintz propagierte Landwirtschaft bei uns zu 100%, gäbe es jetzt eine Hungersnot. Er macht da weiter wo viele "die Medien" sowieso schon sehen: die Aneinanderreihung populistischer Statements, die im gewünschten Bereich ihrer Vorstellungen gipfelt. Außer in reinen Fachblättern gibt es schon lange keine Beiträge mehr in Massenmedien, die von Sachkenntnis und eingehender Recherche zeugen. So hat man die Themen Glyphosat, Nitratbelastung, Multiresistente Keime, Qualzucht u.a.m so auflagenstark vermarktet, das auch jeder "gut darüber informiert ist"; leider nicht immer richtig.

von Peter Schmid

Wichtigtuer

Da kann man nur noch sagen DUMMSCHWÄTZER,keine Ahnun g von Landwirtschaft und deren Probleme ,aber Maul aufhaben damit die Luft scheppert

von Detlef Straßenburg

Detlef Flintz

Liebe Sonja Rimböck , dass mit dem "Detlef" ist jetzt aber auch eine Verallgemeinerung. Entschuldige Dich bitte bei allen Detlefs! Der Herr Flintz ist wie geschaffen für das Ausgestalten des Sommerlochs. Es sind eben nicht nur die Feldkulturen der Landwirte von der Hitze geschädigt.

von Ernst Hetzner

Sind also Kleinbetriebe und Biobauern von der Dürre ausgenommen...?

Nach Ihrer Logik lässt der Wettergott nur bei den Großbetrieben den Regen ausbleiben. Welch ein Unsinn. Ich bin zwar auch nicht für die Ausrufung des Notstandes und Dürrehilfen, schließlich gehört das Wetter zu den normalen Risiken der Landwirtschaft. Egal welche vermeintlichen Skandale und Katastrophen in der Landwirtschaft auftreten, die Lösung scheint einfach: kleinere Betreibe und mehr Bio! Zur Erinnerung: Bis weit ins 20. Jahrhundert hatten wir solche von vielen selbsternannten Weltverbesserern geforderte Strukturen und wir hatten auch regelmäßig eines: Hunger!!! Moderen Landwirtschaft hat zur Ernährungssicherung einer steigenden Bevölkerung beigetragen, und tut es immer noch. Sicher gibt es dabei Nebenwirkungen,, doch die lösen wir nicht durch Rückschritte. Wenn zum Beispiel die Medizin mit der Behandlung von Blutdruckpatienten nicht weiterkommt, dann führt sie auch nicht wieder den Aderlass ein.

von Friederike Schmitz

Nachfrage an Wilhelm Gebken zu Mooren

Hallo Herr Gebken, können Sie zu Ihren Ausführungen über die Moorstandorte Links bzw. Quellen / Belege zum Nachlesen bereitstellen? Meines Wissens setzt die landwirtschaftliche Nutzung von Mooren immense Mengen Treibhausgase frei - bei Ackerbau viel mehr als bei Grünland und bei Grünland je nach Bewirtschaftung sehr unterschiedlich, v.a. allem abhängig vom Grundwasserstand, aber in jedem Fall gibt es da ordentlich Emissionen. Für's Klima am besten wäre eine Wiedervernässung und keine Nutzung mehr (am besten wäre es gewesen, die Moore gar nicht erst durch Entwässerung nutzbar zu machen) - das gesteht auch der DBV in seiner Klimastrategie zu, ist aber dennoch gegen Wiedervernässung, weil das ja für die jeweiligen Betriebe fatal wäre. Ich bekomme das mit Ihrem Kommentar nicht zusammen. Welche Rolle spielt die Humusschicht auch im Vergleich zu anderen Faktoren? Es gibt bei der Problematik meines Wissens keine großen Unterschiede zwischen Öko- und konventioneller Bewirtschaftung, es hängt von anderen Faktoren wie eben dem Grundwasserstand ab. Insoferh hätte Herr Flintz unrecht, wenn er da einen Vorteil sehen würde. Aber können Sie mir erklären, wieso Sie meinen, eine ökologische Bewirtschaftung würde einen Raubbau bedeuten?

von Wilhelm Grimm

Ob wir uns aufregen oder nicht:

Er wird dafür wahrscheinlich einen Journalisten-Preis erhalten.

von Wilhelm Grimm

Faire Berichterstattung ?

Ganz schlimm auch Frau Gerster und Herr Sievers in den Nachrichtensendungen. Was machen eigentlich die Rundfunkräte? Kassieren die nur ihre Sitzungsgelder?

von Wilhelm Grimm

Die meisten Journaliste wohnen in Grossstädten, sagt man,

und wählen grün, sagt man. Faire Berichterstattung der "Öffentlichen" dürfen wir nicht erwarten. "Gekaufte Journalisten"? Es muss nicht unbedingt Geld sein.

von Wilhelm Gebken

Zur Vertiefung der Diskussion über das was Journalismus derzeit darstellt, der folgende Link:

https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/die-de-professionalisierung-von-journalisten-nimmt-immer-noch-weiter-zu/

von Volker Hahn

Wenn, dann direkt an die ARD wenden

Das ist das einzige, was hilft : Die Zuschauerredaktion ist Ihr Draht zum Ersten Deutschen Fernsehen. Bei Fragen zum Programm können Sie täglich von 9:00 bis 23:00 Uhr unter Tel.: +49 89 5900-23344 anrufen oder schriftlich Kontakt aufnehmen

von Hans-Heinrich Wemken

Flintzen

Ich schlage vor , solche Art geistlosen Journalismus in Zukunft als " Flintzen " zu bezeichnen. Diese Ehre hat sich Herr Detlef Flintz mit diesem seinen Kommentar reichlich verdient ! Der Kommentar war inhaltlich wirklich nur Stuss. Im Übrigen werden mit der sogenannten Förderung der Biolebensmittelproduktion die Ernährung des besser verdienenden Mittelstandes subventioniert .Eine Million Menschen sind in Deutschland aber auf die Versorgung über kostenlose Tafelangebote angewiesen. Bei diesen Menschen ist das Geld besser angelegt. Der Bioverbraucher lernt so natürlich nie die waren Produktionskosten der Biolebensmittel kennen. Dabei müssen auch die fast immer mithelfenden aber nicht entlohnten Familienarbeitskräfte Berücksichtigung finden.

von Josef Doll

Ich wünsche eigendlich

nur Ihm ----------------- nächstes Jahr das gleiche Wetter . So wie in einem Alptraum welche Auswirkung solch ein Wetter hätte !!! Wenn ,dann wüßte er das es nicht nur DIE LANDWIRTSCHAFT ist, sondern wenn schon alle. Ach ja welché Umweltverschmutzung verursacht alleine das Flugzeug mehr als die Landwirtschaft von 1950 zur Landwirtschaft von heute ?? Eigendlich würde mich auch interessiern welchen Lebenswandel ER hat----- nur So !!! Was könnte ich mir leisten,wenn Ich nur so mal 5000 im Monat nur für mich hätte ------- nur für m....

von Hans Nagl

Was machen wir dagegen ?????? Antwort nichts

Wenn Morgen der Hauspreis für Schweine 10 Cent weniger ist alle liefern weiter . Wenn die Milch nur noch 20 Cent kostet dann liefern wir halt noch mehr und Spiegeln den Stall. Wenn wir Bauern ab Montag nur noch Heu essen dürfen dann sagt der Bauernverband es hätte schlimmer kommen können wir haben Stroh als Essen verhindert.

von Matthias Vetter

Würden irgendwo Keller voll Wasser laufen, die Nachrichten wären von früh bis spät voll damit..... Und wir müssen uns von einem öffentlich rechtlichen Sender solch eine Schweinerei gefallen lassen..... Ich will gar nicht drüber nachdenken, was da noch so kommt....

von Johann H. Knabbe Jun.

Für diesen Kommentar gibt es nur einen Begriff:

'Klaugschieter" ....1959, 1976, 2003 und jetzt 2018 waren und sind Jahre mit extremen Sommerniederschlagsdefiziten in Norddeutschland Das ist innerhalb von 1 1\2 Generationen nicht viel und derartige Erntedefizite wurden in vergangenen Zeiten "kollektiv" ertragen, indem es zu erheblichen Preissteigerungen für Agrarprodukte kam , da die Verknappung wirkte. Kartoffeln brachten 1976 bis zu 50 DM pro dt. Durch die globale Versorgungslage wird das momentan nicht erreichbar sein, und wenn , dann verlagern die reichen Industrienationen die Verknappung in die Schwellen- und Entwicklungsländern . Der Kommentator hält dagegen in bester abendländischen Manier eine Gut und Böse Erklärung für angebracht....wie dumm nur !

von Renke Renken

Solche Suppenkasper

leben in ihrer eigenen Welt und sehen nur die eine Wahrheit - alle nutzen den kompletten technischen Fortschritt, fliegen und kreuzen mit Schiffen um den Globus, aber wir sollen Landwirtschaft im globalen Markt am Existenzminimum betreiben - Herr Flintz kann gerne vorbeikommen und mir erklären, wie er sich seine heile funktionierende Landwirtschaft im globalen Wettbewerb vorstellt - am sonsten kann man nur feststellen, daß das ganze System krank ist, totkrank

von Christian Kraus

Mal ein anderer Gedanke... wenn man als Bauer wegen einer einzigen extrem schlechten Ernte sofort Bankrott ist dann liegt doch ein Fehler im System vor. Nicht diese eine schlechte Ernte ruiniert die Bauern sondern die Schleuderpreise des Marktes sind schuld daran. Nur wenn man immer nur von der Mund im Hand über die Runden kommt dann ist eine schlechte Ernte das Ende vom Betrieb. Aber wenn der Betrieb Rücklagen hat und eine gute Einkommenssituation in normalen Jahren dann ist auch ohne Subventionen leicht an einen kleinen Kredit von der Bank zu kommen.

von Heinrich Roettger

Wann wird Flugbenzin endlich besteuert

Wann wird unsere Atmosphäre endlich weniger Flugzeuge sehen.Schiffe und Bahn schaden dem Klima deutlich geringer. Die Nahrungsmittelproduktion für die Menschheit wird niemals komplett ohne Resourcenverbrauch auskommen.Was will er uns sagen: " Eine Welt ohne Menschen hilft der Natur??"

von Kurt Brauchle

Hunger in Deutschland?

Ich meine für uns Bauern das endgültige Ende. Schon vor 30 Jahren sagte unser damaliger Amtsleiter: Die Notverordnungen und Lebensmittelkarten liegen im Tresor der Landratsämter bereit. So schnell können die Bauern bei einer Krise garnicht schauen wie die Vorräte und Viehbestände beschlagnahmt werden. Auch ein dann vielleicht hungriger Herr Flintz würde wohl ohne einmal mit der Wimper zu zucken diese Vorgehensweise mit dem Hinweis auf das Jahrzehnte lange durchfüttern der Bauern mit Steuergeldern rechtfertigen. Und wo das dann endet kann man unter Schweinemord oder Professorenschlachtung von 1915 nachlesen.

von Gerhard Steffek

Dummheit, Unwissenheit und Arroganz -

hat einen Namen - und die heißt anscheinend Detlef Flintz. Diese Argumentation ist wirklich unterirdisch, aber auch gleichzeitig dermaßen abgehoben, daß sie jegliche Bodenhaftung verlor. Beispiel Methan: Hat der Gute eigentlich schon mal recherchiert wie hoch der Methanausstoß der Rinder 1950 war und wie hoch noch heute? Wir haben ständig sinkende Rinderbestände da die Milchleistung pro Kuh immer höher wird. Braucht es da überhaupt irgendwelche Zahlen? Da ist eher die ständig steigende Bevölkerungszahl maßgeblich. Ein bißchen Denken mittels eines gesunden Menschenverstandes reicht dazu, denke ich, aber das ist anscheinend Fehlanzeige. Bitte vor Inbetriebnahme des Mundwerkes Hirn einschalten. Beispiel Biobetriebe: Ich bin im Alpenvorland, rund um den Chiemsee, von Salzburg bis nach Kempten haben wir immer noch ausreichend Niederschläge, so das alles Grün bleibt. Das Grünland und Getreide hat je nach Lage aber auch schon darunter gelitten. Nur der Mais, dieser steht da wie ich ihn noch nie gesehen habe. Dieser ist für die meisten konventionellen Betriebe nun der Rettungsanker im Winter. Denn die zusätzliche Maße des Mais' kann in gewissem Maße nun den Verlust beim Grünfutter ausgleichen. Aber nicht bei den Biobetrieben, da diese in aller Regel bei uns, aufgrund der Niederschläge und der problematischen Unkrautbekämpfung, keinen anbauen. Herr Flintz erklären sie mir bitte mal den "Vorteil" den hier ein Biobetrieb haben sollte. Noch dazu wenn man sieht wie diese um 14 Tage früher ihr Getreide dreschen, weil dem nichts mehr zuwächst und mit dem halben Ertrag vom Feld geht. Es gibt auch noch ein schönes chinesisches Sprichwort das sie mit ihrem Kommentar voll erfüllen. Das lautet: "Je hohler das Gefäß, umso lauter tönt es". Ihnen kann man nun nur noch sagen: "Hätten sie geschwiegen, man hätte sie für klug gehalten". Jetzt aber haben sie ihrer Dummheit, Unwissenheit und Arroganz freien Lauf gelassen und sie lauthals hinausposaunt.

von Eike Bruns

1, 2 Mrd Autos Weltweit

2.2 Mio LKW alleine in Deutschland aber die Bauern sind schuld. Die NWZ schreibt :" ja in Deutschland herrscht Dürre und die Bauern ernten weniger aber das gut ist DIE PREISE STEIGEN NICHT ES KOMMT AUS DEN DRITTLÄNDERN GENUG REIN". In einem gebe ich Ihnen recht der DBV sollte nicht so oft nach Subventionen verlangen es fällt uns immer wieder auf die Füße weil Agrarpopulisten wie SIE es immer falsch interpretieren.

von Gerald Hertel

wir leben in einer anderen Zeit

die Notlage durch Trockenheit kommt beim Verbraucher nicht an

von Jens Geveke

Wir Landwirte hätten also auf die Klimaexperten hören soll, der Rest der Gesellschaft nicht ?? Der Anteil der Landwirtschaft ist sicherlich irgendwo vorhanden, aber da wird auch schon einiges getan (Güllevergärung, Düngeroptimierung usw.), was man aber vom Strassenverkehr, Flugzeugverkehr und dem Energieverbrauch insgesamt nicht behaupten kann. Keiner stellt die Frage, ob ein Flugtrip nach London für 98€ aus Klimasicht angemessen ist, obwohl er nur gemacht wird, weil er so billig ist. Keiner hinterfragt die großen SUV`s die mit 3,5 Tonnen Eigengewicht in der Großstadt von A nach B zum Einkaufen fahren. Aber bei den Landwirten weiss man natürlich als Aussenstehender sofort, dass die Eigenvermarktung am Wochenmarktstand für die Verbraucher, die gestern noch zu Aldi gingen, den Klimawandel stoppen würde. Für mich ein Ablenken von der eigenen Verantwortung der "Stadtmenschen".

von Gerd Uken

Kann man so ind so sehen

Das ewige Wachsen oder weichen geht auf Dauer nicht. Am Wetter könnennwir nichts ändern auch der BV nicht an den uns zustehenden Preisen wohl -auch wenn alles jetzt Globalisierung ist. Jetzt mal schnell ein Liquidarlehn oder dort ein Überbrückungskredit bringen uns nicht weiter - am System ist was falsch auch ohne dieses Sommerwetter

von Harald Butenschön

Schade,

wirklich schade, daß es die Globalisierung gibt, eine anständige Hungersnot würde solchen Kirchturmjournalisten sicher gut tun!

von Ansgar Tubes

GEZ-Überweisungen einstellen!!!!!!

Ich weiß schon, warum ich keine GEZ-Gebühren mehr entrichte. Ich weiß nicht, wieviel Vollstreckungsbescheide mir der Verein schon geschickt hat. Ausgehend von der Sendung "Anne Will" im November 2016, in der eine vollvermummte IS-Anhängerin ihre hohlen Phrasen zur besten Sendezeit kundtun durfte (wo Wolfgang Bosbach der Kragen geplatzt ist und aus Protest das Podium verlassen hat), über das Wahljahr 2017, in der bäuerliche Familien von den Rundfunk- und TV-Anstalten, insbesondere dem WDR und NDR durch den Dreck gezogen worden sind, dass selbst unsere Kinder zu Mobbingopfern geworden sind, weil einfach ohne jegliche Recherchearbeiten von Seiten der Journalisten Fake-News, aufgestellt von höchst zwielichtigen Spendensammelvereinen (die sich im allgemeinen Sprachgebrauch als Umweltverbände bezeichnen) und den Grünen, diese 1:1 über die Kanäle verbreitet worden sind, habe ich meine Zahlung der Rundfunkbeiträge eingestellt! Und ich kann nur jedem raten, auf diese Weise den Protest und Unmut den Chefredakteuren und Leitern der Sendeanstalten zum Ausdruck zu bringen. Obiger Kommentar, natürlich wieder aus den Federn eines WDR-Propagandisten, bestätigt mir, dass ich meine Blockade noch weiter durchziehen werde.

von Bernd Croonenbroek

Grün gewählt

Ist doch klar welcher Partei der angehört. Grüne oder Nabu !!!

von Alfons Hümmer

Hallo Herr Flintz

Ihren letzten vier Sätzen kann ich zustimmen. Landwirte wollen über dem Produktpreis bezahlt werden und nicht über irgendwelche Subventionen. Man muss aber auch überlegen, wer für die Klimaveränderungen verantwortlich ist. Seit über 70 Jahren ist die Politik bestrebt, die Bevölkerung in Deutschland billigst mit Lebensmitte zu versorgen und gleichzeitig Arbeitskräfte aus der Landwirtschaft freizusetzen. Es ist somit politisch gewollt, dass immer weniger Landwirte die Bevölkerung mit billigen Lebensmittel versorgen. Die Landwirte sind den Empfehlungen der staatlichen Beratung gefolgt und haben sich spezialisiert. Heute werfen sie den Landwirten vor, dass die von ihnen gehalten Rinder wegen der Methanabgabe zur Umweltproblematik beitragen. Warum vergleichen Sie vorab nicht, wer in den vergangen 70 Jahren zu den heute existierenden Umweltbelastungen beigetragen hat? Welcher Anteil an dem Mehr an Umweltbelastung entfällt auf die produzierende, die verarbeitende oder die Transportindustrie? Welcher Anteil entfällt auf den seit 70 Jahren stark gestiegenen Urlaubsverkehr? Kerosin ist komplett steuerbefreit, Es wird bewusst keine Statistik veröffentlich, welche Umweltschäden durch den gestiegenen Flugverkehr entstanden ist oder wie viel Kerosin innerhalb eines Jahres durch Flugzeuge über Deutschland abgelassen wird und welche Gebiete von Flugzeugabgasen oder Kerosin besonders belastet sind. Landwirte sind Versorger mit Lebensmittel und damit weltweit wichtig für die Versorgung der Weltbevölkerung. LEBENSMITTEL SIND LEBENSWICHTIG !!!

von Gerd Schuette

Werter Steven...

... die Dürre hier wird in die ärmsten Länder exportiert. Wenn es aus heimischer Produktion nicht reicht dann wird auf dem Weltmarkt zugekauft. Hier bleiben die Regale voll. Am Ende fehlt es bei denen, die kein Geld haben um zu zahlen, den ärmsten der Armen.

von Steven Laubenstein-Herman

Schade das es nur länder oder regionale Dürre ist. Liebes Wetter bitte auf dem ganzen Planeten eine Dürre hervorrufen. Sodas die ganze Bevölkerung Hunger leidet und Notstände gibt..... Dann erst werden sie es merken was Landwirte leisten und wir wären Helden. Wer ist den schuld das die kauf/ pachtpreise explodieren. Wer berichtet denn darüber, ich saß bereits mit ein Verpächter der mir mehrer Medien Artikeln vorlegt und sagt“können Sie da mit halten „ . Wie sollen wir da Reserven aufbauen? . Gibt es nur noch idiooten und Egoisten auf diesem Planet . Wenn wir bald nicht mehr sind werden einige dörflichen Strukturen zusammen brechen hier im Osten. Schlau meiern

von Christian Bothe

Was dieser Typ von Journalist da zelebriert, grenzt schon fast an "Fake News" wie man heute zu sagen pflegt! So ist das, wenn man Leute ohne Wissen und Verstand im Bereich der LW im öffentlichen Fernsehen kommentieren läßt. Einfach nur grauenvoll. Zur Sachlichkeit zurück : Kennzeichnend für eine intensive Pflanzenproduktion ist der Einsatz von N und PSM. Diese verursachen lediglich 1,5% der nationalen THG Emission. In der Rinderhaltung (Hauptemittent) beträgt der Anteil nur 2,5 % nationaler THG Emission und davon sind 1,8 % ruminale Methanemission (sh. auch agrarfakten.de). Soweit zur "Schuld"der Bauern die THG Emissionen betreffend H.Flintz. Wieviel verursachen Industrie, Verkehr, Schiffahrt etc. an THG Emissionen??? Ob dieser ahnungslose Kommentator in den letzten Tagen mal im Osten sich die LW angeschaut hat...Die Dürre hier betrifft übrigens alle Betriebe gleichermaßen die von ihm verteufelten Großbetriebe, KLeinbauern und Bio-Landwirte. Ich möchte an dieser Stelle nicht auf die Effektivitätsunterschiede und Ökonomie unterschiedlicher Wirtschaftsformen eingehen, da mir das im Moment unangepaßt (es gibt momentan wichtigeres zu tun) scheint, zumal ich nach wie vor auch ein Verfechter der industriellen LW bin und diese auch nachhaltig Pflanzen-und Tierproduktion betreiben muß und kann. Zum Einkaufsverhalten habe ich mich ja aktuell in der Top agrar 08/18 geäußert und dem ist nichts weiter hinzuzufügen.

von Melf Melfsen

wasch mich , aber mach mich nicht nass

Wenn man im Glashaus eines öffentlich rechtlichen Senders sitzt, wäre etwas mehr Demut angesagt. Verbandsschelte hört sich gut an. Herr Flintz vergisst jedoch das Verbände freiwillige Zusammenschlüsse sind, mit dem Ziel die Interessen zu vertreten, und nicht der Vormund eines Berufsstandes zu sein. Man muss nicht Bio sein um Einkommensalternativen auszuloten und zu nutzen, das machen schon sehr viele Betriebe. Nur zur Zeit leiden alle unter dem Wetter, auch die Bio Betriebe. Die Forderung nach Ausruf des Notstandes ist schon gerechtfertigt. Wasserversorger bangen zum Teil schon um die Versorgungssicherheit. Hier erwarte ich von einem Kommentator auch einmal eine klare Analyse. Die Warnungen der Klimaexperten haben auch die Bauern vernommen. Nur mit der Reduzierung der Rinderzahlen werden wir das Klima nicht retten. Der massive Anstieg des Verkehrs, die starke Zunahme der Flugreisen und viele andere Beispiele tragen beständig zum weiteren CO2 Ausstoß bei. Hier bedarf es einen Klimastrategie, allerdings weltweit und für die ganze Gesellschaft. Schlecht gebrüllt Herr Flintz

von jürg schluep

wo er recht hat , hat er Recht! einfach immer weiter wie bisher geht wohl nicht. also müssen wir Bauern uns auch bewegen.

von Henrik Plaas-Beisemann

Wenn nach der ersten Fassungslosigkeit, die Logik bei einem wieder funktioniert

Kurz zusammengefasst: Die konventionellen Bauern sind selber schuld, dass sie eine Existenzielle Krise haben, bei Biobauern gibt es diese Krise nicht. Das bedeutet nach der Logik, sollte es Überbrückungskredite oder steuerliche Stundungen geben, dann brauchen Biobetriebe diese nicht, die haben ja keine Krise. Gehts noch. Natürlich brauchen auch die von der Dürre getroffenen Biobetriebe Hilfe.

von Henrik Plaas-Beisemann

Da fällt mir nichts mehr zu ein

Nur eines, unser größtes Problem bereitet uns unser extensiv beweidetes Grünland, da wird es schwierig. Die letzte Dürre in diesem Ausmaß war 1976 vor meiner Geburt. Es ist also ziemlich irre, das zum Maßstab zu erklären. In der Dekade gab es übrigens auch autofreie Sonntage. Das wäre dann wohl der Maßstab für die Gesamtbevölkerung.

von Wolfgang Rühmkorf

Soviel Halbwissen schlecht kombiniert! Wenig Ahnung, aber davon gaaaanz viel! In diesen Worten zusammengefasst das, was eine solide landwirtschaftliche Ausbildung benötigt, um eine Person in die Lage zu versetzen einen Kommentar zu dieser Thematik abzugeben. Das so etwas in den Öffentlich Rechtlichen zugelassen ist …………….! Journalistische Qualität ist nicht mehr gefragt, nur noch Sommerloch füllen!

von Wilhelm Gebken

Sehr geehrter Herr Flintz, ich bin schockiert!

Ich bin schockiert darüber, wie Sie die derzeitige Notlage der Bauern aus Ihrem gut klimatisierten Büro heraus nutzen, um die falsche Propaganda, die wir auch schon vom Grünenvorsitzenden Herrn Habeck gehört haben, gebetsmühlenartig wiederholen. Auf welches Ihrer vielen sachlich falschen Argumente soll ich denn jetzt antworten? Die von Ihnen verwendeten Argumente sind langjährig unters Volk gebrachteTotschlagargumente! Sie haben aber mit der Realität absolut Nichts zu tun! Das Problem ist, Sie selber können gar nicht erkennen, ob die von Ihnen verwandten Schlagworte den Sachverhalt zutreffend beschreiben. Würde ich Ihnen dabei helfen und nur eines der komplexen Themen sachlich angemessen darlegen, so würde das jeden Rahmen sprengen, mit Ausnahme einer fundierten landwirtschaftlichen Ausbildung inklusive langjähriger Berufserfahrung. Aus diesem Grunde ist es vor allem ein Gefühl das bei mir hochkommt, wenn ich so einen Unsinn (ein trefferendes Wort gibt es leider nicht) lese oder höre: Die Wut darüber, dass meine Arbeit auf die ich sehr stolz bin, von Ihnen derart in den Dreck gezogen wird! Ich will Ihnen dennoch in aller Kürze ein Beispiel geben, damit Sie zumindest eine Ahnung davon bekommen wie sehr Sie neben der Realität liegen: Derzeit wird dringend nach Grundfutter gesucht. Gras, Heu, Silage. Gerade im Nord-Westen stehen dafür ca. eine Millionen ha Wiesen auf Moorstandorten zur Verfügung. Sie behaupten nun, die konventionellen Landwirte würden durch ihre Art der Bewirtschaftung den Austoß von Klimagasen fördern, während Biobauern das Klima schützen würden. Nun, Herr Flintz, exakt das Gegenteil ist der Fall. Durch die langjährige intensive Bewirtschaftung vor allem auf Milchviehbetrieben ist auf diesen Standorten eine humusähnliche Oberschicht entstanden, die das darunter liegende Moor vor Ausgasung schützt. Wird jetzt aufgrund ihrer Überzeugungen die Bewirtschaftung geändert und auf politisch korrekten biologischen Raubbau umgestellt, wird diese Schicht ausgezehrt und zerstört. Das darunter liegende Moor wird frei gelegt, ist dann wie ein Zahn ohne Zahnschmelz und gast aus. Diesen Effekt kann man berechnen. Sollten Sie sich mit Ihrer im obigen Kommentar geäußerten Meinung durchsetzen und alle diese Flächen "klimafreundlich" nach Ihren Vorstellungen bewirtschaften, so hätten wir einen zusätzlichen Klimagasausstoß der ca. 150 Kohlehraftwerken entspricht. Dies ist ein Beispiel. Zu allen von Ihnen genannten Schlagworten lässt sich problemlos das Gegenteil beweisen. Sie, die Journalisten, müssten nur endlich anfangen Ihre Arbeit richtig zu machen: Zuhören, Fragen stellen, abwägen ud erst nachdem Sie etwas verstanden haben darüber Kommentare schreiben.

von Heinrich Steggemann

Ich erinnere nur an die Abwrackprämie bei Autos

Weniger Autos zu bauen, würde direkt den Ausstoss von Klimagasen reduzieren. Ohne Abwrackprämie hätte man vor Jahren gesehen, welcher Konzern breit genug aufgestellt gewesen war, um die Absatzkrise auch ohne staatliche Hilfe zu überstehen. Also nur so viele Industriegüter in Deutschland herstellen, wie auch an Rohstoffen in Deutschland dafür vorhanden sind. Die Nischen sind zu klein, als das alle landwirtschaftlichen Betriebe darin Platz finden. Eine Einzelhandelsstruktur wie vor 50 Jahren würde die Anzahl der Nischen erhöhen. Wenn man schon kein Steuergeld in die Hand nehmen möchte, sollte man zumindest den Kostenfaktor Bürokratie auf den Stand von vor Jahrzehnten herunterfahren. Spart nicht nur Kosten auf den Höfen sondern auch dem Staat. Das beim Staat eingesparte Geld sollte in die Entwicklung von dürretoleranteren Anbauverfahren gesteckt werden.

von Jörg Meyer

Sowohl als auch

Der Kommentar ist unterirdisch was fachlichkeit, marktkentnis und vieles mehr angeht, aber der Bauernverband muss auch selbst wenn einige Betriebe wegen der Dürre vor dem Abgrund stehen anders kommunizieren und privatwirtschaftliche Lösungen für die Landwirtschaft vorantreiben und aufzeigen welche Veränderungen es geben witd

von Sonja Rimböck

Seine Eltern haben schon gewust warum er "Detlef"heisen soll.Rimböck Alfons

von Hans-Heinrich Meyer

Bei Bios

Mir gut bekannte Biobetriebe haben ein genauso große Futternot oder sogar eine noch größere wie konventionelle Betriebe. Man schaue sich nur mal bio Silomais mit einer leichten Restverunkrautung an.! Die Wasserkonkurrenz führt zum Totalausfall. Im Biobereich sind ein Großteil der Sommerungen, wie Hafer, Sommergerste und Leguminosen umgebrochen worden. Der Kommentator hat sich nicht informiert und oder keine Ahnung. Er hat sich die GEZ Gebühr nicht verdient.

von Hartmut Kümmerle

Einfach unterirdisch....

Mich hatte es vor lachen kaum noch im Sessel gehalten. Herr Rukwied und die Bauernverbandsgang sind an allem Schuld. Dieser Kommentar war einfach unterirdisch.

von Willy Toft

Demnächst müssen wir uns noch entschuldigen, weil wir alle ernähren!!

Jeder Mensch beeinflusst auf seine Art und Weise den Klimawandel, nur die Landwirte werden immer wieder als die Buhmänner der Nation ausgerufen. Es ist fasst wie im Mittelalter, wir suchen mal ein Opfer für den Pranger! Liebe Berufskollegen lasst Euch nicht in diese Schublade stecken, wir erleben gerade schlimme Zeiten, und wir müssen damit klar kommen!

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