Szenario-Modell

Thünen Institut schätzt Lage der deutschen Landwirtschaft 2030 ein Plus

Das Thünen-Insitut beschreibt in einem jetzt veröffentlichten Referenzszenario, wie die Landwirtschaft im Jahr 2030 aussehen könnte. Es soll mehr Ölsaaten, mehr Milch und weniger Schweinefleisch geben

Corona-Pandemie, Afrikanische Schweinepest, steigende gesellschaftliche Erwartungen bei Tierwohl und Nachhaltigkeit, veränderte Ernährungsgewohnheiten und die Verschärfung von Umweltauflagen zu Düngung und Pflanzenschutz führen zu hohen Unsicherheiten für die deutsche Landwirtschaft. Dazu kommen noch die laufenden Verhandlungen zur EU-Agrarpolitik nach 2020 und der Brexit, fasst Marlen Haß, Agrarökonomin am Thünen-Institut in Braunschweig, zusammen.

Sie hat mit ihren Kollegen ein Papier erstellt, dass die zu erwarteten Entwicklungen im deutschen Agrarsektor für die nächsten zehn Jahre auflistet. Das als "Baseline" veröffentlichte Dokument im Thünen Report 82 stützt sich auf bestimmte Annahmen zur Entwicklung äußerer Einflussfaktoren, zum Beispiel der Höhe des globalen Wirtschaftswachstums.

Des Weiteren gehen die Experten davon aus, dass bereits beschlossene Änderungen in der Agrarpolitik umgesetzt werden und ansonsten die derzeitige Politik beibehalten wird. Die Thünen-Baseline stellt somit keine Prognose dar, sondern beschreibt ein Referenzszenario, mit dem sich Auswirkungen alternativer Politiken und Entwicklungen analysieren lassen.

In der Thünen-Baseline 2020-2030 werden Ergebnisse für Agrarhandel, Preise,...

Die Redaktion empfiehlt

Landwirte benötigen Freiräume zur Erfüllung steigender Anforderungen. Das Gegenteil ist gerade der Fall: Die Politik will den Landnutzern „quadratmetergenau vorschreiben, was sie wo zu tun haben.


Diskussionen zum Artikel

von Christian Bothe

Thüneninstitut?

Typischer Blick in die Glaskugel...

von Willy Toft

Wovon träumen die beim Institut? Das überlebt kein Betrieb!

Da muss entscheidend was passieren, von den Rohstoffpreisen her, sonst machen viele die Türen zu, und eine Bäuerliche Landwirtschaft wird es nicht mehr geben!

von Hans-Peter Mahler

Wenn das Eintritt!

Können wir doch gleich die Bude abschließen hat die Landwirtschaft nur noch die Aufgabe einer immer mehr ausuferden Bürokratie als Steigbügelhalter zu dienen merkt in diesem Land überhaupt einer noch irgend was! ... mehr anzeigen

von Steffen Hinrichs

Kein Wunder, das die Landwirtschaft frustriert ist

Es kommen höhere Auflagen ,Kosten und Unwetterextreme immer mehr auf uns zu und die Erlöse sollen so bleiben.

von Gerd Uken

Die Rabobankerkönnen nicht mal für 1 Jahr

Den Milchpreis vorher sagen dann will das Thüneninstitut das für 10 Jahre. Corona u. ASP nicht mit eingerechnet..... Die Milchmenge wird moderat steigen, meint man damit die hiesige oder vielleicht die zu importierende? 30 Jahre gleichbleibende Erzeugerpreise das hätte 1990 auch ... mehr anzeigen

von Wilfried Brade

Den Futurologe des Thünen- Instituts gewidmet - ein Lehrsatz für Spi...

Mein Kommentar zum Thünen-Institut: Ein guter Futurologe kratzt sich am Knie, bevor es dort juckt dort ....... Die Thünen-Mitarbeiter scheinen das zu können... Ich selbst kann es leider nicht! Und nun das Wichtigste: ich bezweifele klar die Aussagen zur Milcherzeugung, denn ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Prognosen

gehen oft in die Hosen.

von Hermann Kamm

ich glaub das

Thünen Institut Ist bei ich wünsch mir was Angestellt? :-) :-)

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