Nach Landtagswahl

Thüringer Bauernverband wünscht sich stabile Landesregierung

Die Landtagswahl in Thüringen hat eine Situation geschaffen, die nur mit Offenheit für neue Wege gelöst werden kann, meint der Landesbauernverband. Er ruft alle Parteien zum Dialog auf.

Für die Thüringer Landwirte stehen in den nächsten Wochen und Monaten auf Bundes- und EU-Ebene zahlreiche agrarpolitische Entscheidungen an, die die Zukunft der Thüringer Landwirtschaft maßgeblich beeinflussen werden. Um hier gehört zu werden, bedarf es einer starken Thüringer Stimme, mahnt der Bauernverband aus Erfurt.

Verbands-Präsident Dr. Klaus Wagner fordert deshalb die Vertreter der Parteien DIE LINKE, CDU, SPD, B90/Die Grünen und FDP auf, im Interesse der Thüringer Landwirte gemeinsam und konstruktiv an der Herstellung einer stabilen Landesregierung im Freistaat mitzuwirken. Dabei sollte das Interesse des Landes über den einzelnen Interessen der Parteien stehen. „Mit dem Ergebnis der Landtagswahl ist eine neue Situation entstanden, die nicht mit bisherigen Denkmustern sondern nur mit Offenheit für neue Wege gelöst werden kann“, so Wagner.

Neben den schwierigen Mehrheitsverhältnissen im neuen Thüringer Landtag ist es aus Sicht des Thüringer Bauernverbandes besonders bedauerlich, dass dem zukünftigen Landtag kein Abgeordneter mit landwirtschaftlichen Berufshintergrund angehören wird.

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Bei der Landtagswahl in Thüringen erreicht die Linke unter den Landwirten mit 31% genauso viele Prozentpunkte wie im Landesdurchschnitt. Die CDU kommt an zweiter Stelle, die AfD wird Dritter.

In Thüringen ist nach der Landtagswahl vom Sonntag vieles offen. Spannend wird, für wen die Landwirte ihre Stimme abgegeben haben.


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