Prämie

Thüringer Landwirte erhalten 42,68 Mio. € für Umwelt- und Klimaschutz

Auf 780.000 ha betreiben Bauern in Thüringen Maßnahmen aus dem KULAP-Programm. Dafür gab es jetzt die Prämie.

Thüringen hat die jährliche Auszahlung der KULAP-Finanzmittel zum 27. Februar erfolgreich abgeschlossen, erklärt Staatssekretär Dr. Klaus Sühl. „Etwa 40 % aller Ackerbau- und Grünlandbetriebe erhielten eine Zuwendung für vielfältige Umweltleistungen in der Landwirtschaft. Die knapp 43 Mio. Euro wurden pünktlich an insgesamt 1.864 Agrarbetriebe ausgezahlt.“

Seit 2016 erhalten landwirtschaftliche Unternehmen immer Ende Februar die Beihilfen für das zurückliegende Verpflichtungsjahr. Damit wird die freiwillige Teilnahme von Landwirten am Thüringer Programm zur Förderung von umwelt- und klimagerechter Landwirtschaft, Erhaltung der Kulturlandschaft, Naturschutz und Landschaftspflege (KULAP) honoriert.

In Thüringen werden KULAP-Maßnahmen auf fast einem Drittel der insgesamt 780.000 ha landwirtschaftlichen Flächen praktiziert. Im Bundesvergleich erzielen sie somit im Freistaat eine sehr hohe Akzeptanz. Staatssekretär Sühl stellt fest: „Die Leistungen des Kulturlandschaftserhalts sind gesellschaftlich bedeutend, denn es handelt sich um nachhaltige Umweltmaßnahmen in der Landwirtschaft. Die Förderung dieser freiwilligen Zusatzleistungen der Landwirtschaft funktioniert in Thüringen sehr gut“.

Insgesamt wurden 2019 rund 253.000 Hektar mit freiwilligen Maßnahmen des KULAP gefördert und so eine umweltverträgliche Landbewirtschaftung unterstützt.

Die Maßnahmen reichen vom Erosions- und Artenschutz auf dem Acker bis hin zu vielfältigen Extensivierungs- und Naturschutzmaßnahmen auf etwa der Hälfte des Grünlandes. Immer beliebter wird zudem die Förderung des Ökolandbaus. Von den insgesamt 42,68 Mio. Euro KULAP-Mitteln für Thüringen wurde der Ökolandbau anteilig mit 8,58 Mio. Euro gefördert. Im Jahr 2016 waren es noch 5,03 Mio. Euro.


Diskussionen zum Artikel

von Hermann Kamm

Auch wenn es nur um

ein drittel dieser Fläche geht.

von Hermann Kamm

Das ist

viel Zuwenig für solche Umweltleistungen. das wären ja gerade mal 53,84€ / ha. Lachhaft!!!!!! Wo liegt der Fehler????????

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